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Cepheid Gewinne mitnehmen


18.03.2002
sunday-market

Die Analysten von "sunday-market" empfehlen derzeit bei den Aktien von Cepheid (WKN 939017) Gewinne mitzunehmen.

Die DNA, aus der der genetische Code aller Lebewesen aufgebaut sei, besitze variable und konstante Abschnitte. Die variablen Teile könnten z.B. zum genetischen Fingerabdruck oder Vaterschaftstest herangezogen werden. Weniger variable Teile könnten dazu dienen, um festzustellen von welcher Art Lebewesen - z.B. von einem Menschen, einem bestimmten Tier oder einem Krankheitserreger - die vorliegende DNA stamme.

Das Biotech-Unternehmen Cepheid stelle Geräte her, mit denen die DNA aus verschiedensten Materialien isoliert und identifiziert werden könne. Die Geräte (SmartCycler) seien entwickelt worden u.a. zur Vereinfachung der Arbeit in Laboren, für klinische Gentests oder zur Identifizierung von Keimen in Lebensmitteln.


Nach dem 11. September sei die Aktie innerhalb eines Monats auf fast das fünffache ihres Wertes geschossen. Der Grund hierfür sei gewesen, dass die von Cepheid hergestellten Geräte auch zur Identifizierung von biologischen Waffen geeignet seien. Das erkannte auch das US-Verteidigungsministerium.

In seinem Auftrag habe Cepheid die nächste Produktgeneration, den "GeneXpert" entwickelt, der in Kürze auf den Markt kommen werde. Das mobil einsetzbare Gerät erkenne innerhalb kurzer Zeit, ob eine Substanz biologische Kampfstoffe enthalte. Die zu untersuchende Substanz werde in das Gerät gefüllt und nach 25 bis 30 Minuten werde eine Auflistung der identifizierten Erreger ausgedruckt. Dies hätte bisher im Labor mehrere Stunden gedauert.

In der letzten Woche habe es erneut einen Kurssprung bei Cepheid gegeben: 64 Prozent an einem Tag! In einer Pressemeldung habe das Unternehmen von einer neuen Technologie berichtet, mit welcher Brief-Sortiersysteme nach biologischen Erregern wie Milzbrand durchsucht werden könnten. Cepheid entwickele dies gemeinsam mit Northrop Grumman für die US-Post.

Cepheid habe in den letzten Jahren deutlich mehr ausgegeben als eingenommen. Das werde auch in 2002 so bleiben. Cash und "Kurzzeit-Investments" hätten sich Ende 2001 auf 25 Millionen US-Dollar belaufen. Im laufenden Jahr werde der Cashburn auf insgesamt 18 Millionen US-Dollar geschätzt. Der Verlust je Aktie werde sich auf etwa 0,65 US-Dollar belaufen. Auch 2003 würden die Ergebnisse tiefrot ausfallen.

Mit Zuschüssen der US-Behörden, weiteren Aktienausgaben und Kooperationen könne sich Cepheid vermutlich auch nach 2002/03 über Wasser halten. Dennoch bleibe die Aktie nur ein Investment für Zocker. Die Analysten von "sunday-market" raten bei Cepheid Gewinne mitzunehmen.




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