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Schoeller-Bleckmann reduzieren 20.03.2009
Erste Bank
Wien (aktiencheck.de AG) - Gerald Walek, Analyst der Erste Bank, stuft die Schoeller-Bleckmann-Aktie (ISIN AT0000946652 / WKN 907391) von "halten" auf "reduzieren" zurück.
Schoeller-Bleckmann habe für 2008 solide Zahlen vorgelegt. Sowohl der Umsatz als auch das operative Ergebnis hätten prozentual zweistellig gesteigert werden können. Auch der Auftragseingang im vierten Quartal habe sich gut entwickelt. Allerdings seit Dezember 2008 vermelde Schoeller-Bleckmann eine zunehmende Zurückhaltung auf der Kundenseite in Bezug auf neue Aufträge. Auf Basis eines nach wie vor gut gefüllten Auftragsbuches zum Stichtag 31. Dezember 2008 (rund EUR 214 Mio.) erwarten sich die Analysten der Erste Bank von Schoeller-Bleckmann noch eine gute Ergebnisentwicklung im ersten Halbjahr 2009. Bedingt durch erwartete sinkende Auftragseingänge im ersten Halbjahr 2009 würden sie ab der zweiten Jahreshälfte 2009 auch mit einer schwächeren Ergebnisentwicklung rechnen.
Auf kurze Sicht werde bedingt durch die sinkende Ölnachfrage auch die weltweite Explorationstätigkeit zur Erschließung neuer Ölvorkommen leiden. Allerdings sei zu berücksichtigen, dass jährlich rund 6 bis 8% der bestehenden Förderkapazitäten erschöpft seien und damit ersetzt werden müssten. Man gehe daher davon aus, dass dieser laufende "Verfall" der bestehenden Förderkapazitäten die Nachfrage nach Ölfeldservices bald wieder antreiben werde, selbst wenn die weltwirtschaftliche Entwicklung weiter schwach bleibe.
Ferner in diesem Zusammenhang zu berücksichtigen sei der Umstand, dass die Ölfeldservice-Industrie selbst ein trendverstärkendes Element der weltweiten Energienachfrage sei. Schätzungen zufolge verursache alleine die weltweite Öl- und Gasfeldindustrie im Rahmen der Exploration, Förderung und Transport von Öl- und Gas rund 10% der weltweiten Treibhausgase. Dies sei ein guter Indikator dafür, dass diese Industrie alleine 10% des weltweiten Öl- und Gasverbrauchs verursache. Wenn daher die Investitionen im Bereich Ölfeldservices ansteigen würden, steige auch automatisch der weltweite Bedarf nach Öl- und Gas verstärkt an und würde daher zu weiter steigenden Ölpreisen beitragen.
Die Analysten der Erste Bank haben in ihrer neuen Analyse ihre Gewinnschätzungen für 2009 und 2010 recht deutlich von EUR 3,26 auf EUR 1,77 sowie von EUR 2,33 auf EUR 1,17 gesenkt. Ihr neues Kursziel laute auf EUR 18,40 (nach EUR 28,50).
Ihre Empfehlung für die Schoeller-Bleckmann-Aktie haben die Analysten der Erste Bank von "halten" auf "reduzieren" zurückgenommen. (Analyse vom 20.03.2009) (20.03.2009/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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