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Smith & Nephew "hold" 16.02.2009
Vontobel Research
Zürich (aktiencheck.de AG) - Christoph Gubler, Analyst von Vontobel Research, stuft die Aktie von Smith & Nephew (ISIN GB0009223206 / WKN 502816) in der aktuellen Ausgabe von "Vontobel Morning Focus" mit "hold" ein.
Smith & Nephew habe solide Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2008 vorgelegt, die die Rentabilitätserwartungen übertreffen würden. Die Analysten hätten ihre Prognosen für 2009 bis 2012 wie folgt geändert: Sie hätten die Umsatzprognosen aufgrund der niedrigeren Ausgangslage und geringerer Wachstumsannahmen für alle Geschäftsbereiche um 2%, 2%, 4% und 4% gesenkt, während sie die EBIT-Margen angesichts erhöhter Ausgangswerte auf 19,3% (zuvor 18,3%), 21% (20%), 22% (21%) und 23% (21,5%) angehoben hätten. Aus der Überarbeitung ihrer Schätzungen würden sich EPS-Veränderungen von 7%, 5% 4% und 4% ergeben. Bei einer angestrebten P/E-Ratio von 15 für 2009 belaufe sich das neue Kursziel der Analysten auf GBP 5 (zuvor GBP 4,60) je Aktie.
Die Strategie des Unternehmens für 2009 sei die Festigung seiner Position in einem schwierigen Marktumfeld und der Erhalt der finanziellen Ressourcen (Aktienrückkaufprogramm gestoppt). Die Unternehmensleitung wolle an der Margenverbesserung arbeiten, um das für 2012 gesteckte Ziel von 24,5% zu erreichen (die Prognose der Analysten laute 23%).
Der Vergleich mit PLUS werde die Kosten des Rechtsstreits reduzieren, doch die Integration von PLUS auf operativer Ebene bleibe eine Herausforderung. Die Nachfrage in der Reconstructive-Sparte sei trotz der schwachen Konjunktur stabil geblieben. Die Unternehmensleitung rechne für 2009 mit einem Wachstum auf "Marktniveau" (die Analysten würden von einem Plus von 9% ausgehen). Der ungünstige Basiseffekt durch das hohe Wachstum bei BHR im Jahr 2008 sowie die weitere Integration von PLUS würden für das Unternehmen Herausforderungen darstellen.
In der Trauma-Sparte wolle die Unternehmensleitung zu einem Wachstum auf Marktniveau zurückkehren (die Analysten würden mit einem Minus von 7% rechnen), getragen durch die Integration der Bereiche Reconstructive und Trauma. Die Endoskopie-Sparte (30% des Equipment-Geschäfts, Wahlbehandlungen) dürfte von der Konjunkturschwäche am stärksten betroffen sein. Die Wundpflege-Sparte werde sich 2009 mit der Einführung von NPWT-Produkten weiter auf die USA konzentrieren.
Es habe solide Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2008 unter schwierigen Rahmenbedingungen gegeben. Die Analysten würden ihre Einschätzungen für 2009 bis 2012 anheben, was zu EPS-Veränderungen von 7%, 5%, 4% und 4% führe. Ihre DCF-Analyse ergebe einen fairen Wert von GBP 7 je Aktie. Für die Jahre 2009 bis 2012 würden sie mit einem durchschnittlichen EPS-Wachstum von 15% rechnen. Im Vergleich zu Synthes sei Smith & Nephews Geschäft anfälliger für Konjunkturschwächen, aber die Aktienkurse beider Unternehmen würden auf vergleichbaren Niveaus liegen.
Das Rating der Analysten von Vontobel Research für die Smith & Nephew-Aktie lautet "hold". (Analyse vom 16.02.2009) (16.02.2009/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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