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SES Global kaufen 13.02.2009
National-Bank AG
Essen (aktiencheck.de AG) - Andrea Lötte, Analystin der National-Bank AG, stuft die Aktie von SES Global (ISIN LU0088087324 / WKN 914993) nach wie vor mit dem Rating "kaufen" ein.
Der führende europäische Satellitentreiber habe den Umsatz im zurückliegenden Jahr um 1,2% auf 1,63 Mrd. EUR gesteigert, womit die Konsensschätzungen leicht übertroffen worden seien. Bereinigt um Währungs- und Konsolidierungseffekte ergebe sich ein Plus von 6,0%. Das Erlöswachstum sei dem Vernehmen nach von allen Bereichen getragen worden. Das EBITDA habe trotz Restrukturierungskosten um 0,9% auf 1,1 Mrd. EUR verbessert werden können. In der Betrachtung vor Sonderposten errechne sich eine Steigerung von 4,8%. Die EBITDA-Marge habe leicht nachgegeben (um 20 BP auf 37,5%), was auf eine leicht rückläufige Rentabilität im Infrastrukturgeschäft sowie den gestiegenen Erlösanteil des niedrigmargigen Service-Geschäfts zurückzuführen sei.
Mit einer beachtlichen EBITDA-Marge von 80,8% im Kerngeschäft hebe sich SES nichtsdestotrotz von der Konkurrenz ab. Das Nettoergebnis habe bedingt durch höhere Abschreibungen auf den Astra A5 Satelliten und Restrukturierungsaufwendungen von 404,0 Mio. EUR auf 387,5 Mio. EUR nachgegeben. Dank der getätigten Anteilsrückkäufe sei der Gewinn je Aktie von 0,91 EUR auf 0,98 EUR geklettert. Der Satellitenbetreiber habe mit den vorgelegten Ergebnissen die eigenen Zielmarken erreicht. Positiv überrascht habe die Steigerung der Dividende auf 0,66 EUR, womit SES die Zuversicht in die zukünftige Geschäftsentwicklung unterstreiche.
Der Auftragsbestand habe mit 5,85 Mrd. EUR auf dem Niveau des Vorjahres stabilisiert werden können, was auf einen soliden Geschäftsgang und eine weiterhin gute Cashflow-Entwicklung hoffen lasse und die defensiven Qualitäten des Geschäftsmodells von SES unterstreiche.
SES rechne im laufenden Jahr mit einer Umsatzsteigerung von 7%, wobei ein Wechselkurs von 1,30 USD/EUR zugrunde gelegt werde. Auf vergleichbarer Basis werde nunmehr nur noch ein Wachstum von 3% - 4% (zuvor: 4% - 5%) erwartet. Für den von Zeitraum 2008 bis 2010 gehe der Satellitenbetreiber aber unverändert von einem vergleichbaren Umsatzplus von durchschnittlich 5% p. a. aus. Das EBITDA solle im laufenden Jahr um 10% verbessert werden, was eine Steigerung der Marge impliziere.
SES sei zuversichtlich, im Infrastruktur-Geschäft eine EBITDA-Marge von ca. 82% (auf vergleichbarer Basis) zu erwirtschaften. Der Konzern wolle 2009 zwei neue Satelliten in Umlauf bringen. Zudem befänden sich neun weitere Satelliten im Bau, womit eine Erweiterung der verfügbaren Kapazitäten um insgesamt 25% einhergehen dürfte. SES sei zuversichtlich, dass die neuen Kapazitäten auf eine rege Nachfrage stoßen würden und habe die Angebots- /Nachfrageperspektiven für das laufende Jahr als positiv bezeichnet. Mit der Fortsetzung des Investitionsprogramms wolle sich das Unternehmen Wachstumsmöglichkeiten erschließen und die führende Position weiter ausbauen.
Das Kerngeschäft von SES zeichne sich durch langfristige Verträge aus. Vor diesem Hintergrund sei die stabile Entwicklung des Auftragsbestands positiv zu werten. Nach Aussagen des Satellitenbetreibers sei die Qualität der Kundenbasis nach wie vor ausgezeichnet. Auswirkungen der weltweiten Konjunkturabschwächung vermöge der Konzern derzeit nicht zu verspüren, was von der für 2009 prognostizierten Erlössteigerung unterstrichen werde. Im Vergleich zum wichtigsten Wettbewerber Eutelsat weise die SES-Aktie auf Basis der Konsensschätzungen für 2009 und 2010 trotz höherer Dividendenrendite und eines besseren Cahsflow je Aktie niedrigere Bewertungsrelationen (KGV, EV/Umsatz, EV/EBITDA) auf, was nicht gerechtfertigt erscheine.
Die Analysten der National-Bank AG trauen der Aktie von SES Global noch weiteres Potenzial zu und bestätigten vor diesem Hintergrund die "kaufen"-Empfehlung. Das Kursziel werde bei 16,50 EUR gesehen und ein Stoppkurs sollte bei 12,00 EUR platziert werden. (Analyse vom 13.02.2009) (13.02.2009/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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