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Motorola kein Kauf 05.02.2009
Frankfurter Tagesdienst
Detmold (aktiencheck.de AG) - Die Experten vom "Frankfurter Tagesdienst" raten weiterhin von einem Kauf der Motorola-Aktie (ISIN US6200761095 / WKN 853936) ab.
Bereits im Oktober habe der Hersteller von Mobiltelefonen den Markt auf eine schlechte Geschäftsentwicklung und auf eine weitere Sparrunde vorbereitet. Doch es sei noch schlimmer gekommen als befürchtet.
Erst Mitte Januar habe Motorola für das 4. Quartal einen Verlust je Aktie zwischen 7 und 8 Cent angekündigt. Tatsächlich seien es nun 1,57 US-Dollar je Aktie bzw. 3,6 Mrd. US-Dollar in Summe geworden. Ursächlich dafür seien hohe Abschreibungen gewesen. Rechne man diese unerwartet hohen Abschreibungen heraus, habe der Verlust lediglich einen Cent je Aktie betragen, was sogar besser gewesen sei als erwartet.
Für die abschreibungsbereinigten Zahlen habe sich am Dienstag aber niemand interessiert. Denn neben den hohen Abschreibungen habe Motorola auch mit der Prognose für das 1. Quartal 2009 für Stirnrunzeln gesorgt. Das Unternehmen gehe nun mindestens von einem doppelt so hohen Verlust aus wie von den Analysten erwartet. Man erwarte nun 10 bis 12 Cent je Aktie, während Analysten im Schnitt 5 Cent prognostiziert hätten.
Aber nicht nur die Handy-Sparte von Motorola sei in Schwierigkeiten geraten. Auch die Netzwerk-Sparte, die bei den Wettbewerbern eigentlich noch verhältnismäßig gut laufe, sei auf dem Rückzug. Hier sei ein Umsatzrückgang von 5% zu verschmerzen. Konzernweit habe sich das Umsatzminus im 4. Quartal wie erwartet auf 25% belaufen.
Die Experten vom "Frankfurter Tagesdienst" raten schon seit geraumer Zeit von einem Kauf der Motorola-Aktie ab. Dabei bleibe es auch weiterhin. (Ausgabe 19 vom 05.02.2009) (05.02.2009/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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