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ISIN WKN Jahreshoch Jahrestief
US0846701086 854075 -   $ -   $
 
 
 

Berkshire Hathaway Kaufempfehlung bekräftigt


30.01.2009
Sparkasse Essen

Essen (aktiencheck.de AG) - Die Analysten der Sparkasse Essen, Melanie Krischak und Joachim Klein, bekräftigen ihre Kaufempfehlung für die Berkshire Hathaway-Aktie (ISIN US0846702076 / WKN 900567 (B-Aktie) bzw. ISIN US0846701086 / WKN 854075 (A-Aktie)).

Die Aktien von Berkshire Hathaway würden von Investment-Legende Warren Buffet gemanagt und würden für die Analysten der Analysten der Sparkasse Essen ein Value-Basisinvestment darstellen. Seit 1965 gelinge es ihm, das Vermögen seiner Aktionäre pro Jahr um ca. 20% zu steigern. Der enorme Anlageerfolg führe dazu, dass die A-Aktie mit 87.400 US-Dollar Börsenwert nicht mehr ganz billig sei. Qualität zahle sich eben aus. Dafür gebe es für "Normalsterbliche" seit 1996 die B-Aktien, die 1/30 der Substanz der A-Aktien verbriefen würden, für zurzeit 2.270,00 Euro pro Stück.

Berkshire Hathaway sei eine US-amerikanische Beteiligungsgesellschaft, die vom Investor und Multimilliardär Warren Buffett geleitet werde. Berkshire Hathaway sei 1955 aus der Fusion der beiden Textilfirmen Berkshire Fine Spinning und Hathaway Manufacturing entstanden. Von Anfang an habe das Unternehmen aus Maine mit der Billigkonkurrenz aus dem Süden der USA und den aufkommenden Billigimporten aus Fernost zu kämpfen gehabt.

1965 habe der Investor Warren Buffett für seinen 1956 gegründeten Investmentpool die Mehrheit der Anteile übernommen und sei zum Vorsitzenden des Unternehmens geworden. Schon nach kurzer Zeit sei ihm klar geworden, dass das Textilgeschäft des Unternehmens keine große Zukunft habe (später habe er den Erwerb als Fehler bezeichnet). Daher habe er damit begonnen, das noch vorhandene Kapital durch Investitionen in textilfremde Beteiligungen umzuleiten. So habe er 1967 eine Versicherung (National Indemnity) und 1969 eine Bank (Illinois National) erworben. Nach und nach seien die textilen Aktivitäten eingestellt und letztlich 1985 ganz eingestellt worden.

Berkshire Hathaway habe in den vergangenen Jahrzehnten Unternehmen, entweder komplett (Nebraska Furniture Mart, Scott-Fetzer, Shaw Industries) oder bedeutende Beteiligungen (Coca-Cola, Gillette, The Washington Post) erworben.

Sonstige Geschäftsfelder seien unter anderem das Möbelgeschäft (R. C. Wiley u. a.), Schuhe (H. H. Brown u. a.), Bekleidung (Fruit of the Loom u. a.), Jet-Sharing (Net Jets), Juweliere (Borsheims u. a.), Zeitungen (The Buffalo News u. a.), Nachrichtenverbreitung (Business Wire), Lebensmittelgroßhandel (McLane) und Süßwaren (See's Candies).


Zu seinen jüngsten Errungenschaften würden z.B. Beteiligungen bei Goldman Sachs, General Electric und Swiss Re gehören. Damit beweise Warren Buffet, dass er ganz getreu seinem Motto handle: "Sei ängstlich, wenn andere gierig sind und gierig, wenn andere Angst haben. Er wisse zwar nicht, wo die Märkte in drei oder zwölf Wochen stehen. Doch wenn er heute kaufe und fünf Jahre warte, mache er mit großer Wahrscheinlichkeit ein Bombengeschäft".

Der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit liege allerdings schon lange (bereits 1978 habe Buffett dieses Geschäft als größten Gewinnbringer bezeichnet) im Bereich der Erst- (GEICO) und der Rückversicherung (General Re). Daher erwerbe man beim Kauf von Berkshire Hathaway eher einen Fonds als eine Aktie.

Das Unternehmen habe seit 1967 keine Dividende gezahlt; die Aktie sei niemals gesplittet worden. Als Zugeständnis an Altanleger sei allerdings 1996 eine neue Aktienkategorie ("Baby-Berkshires") eingeführt worden. A-Aktien könnten seitdem (z. B. für ein Geschenk oder als Erbschaft) in 30 B-Aktien getauscht werden. Ein Rücktausch sei nicht möglich, auch hätten die B-Aktien nur 1/200 Stimmrecht.

Warren Buffet (laut "Forbes Magazin" der reichste Mensch der Welt) lege Wert auf einfache Anlagegrundsätze, die sich in der Vergangenheit bei Berkshire Hathaway bewährt hätten: nur in Geschäfte investieren, die man verstehe, besser auf eine langfristige Strategie setzen als auf kurzfristige Kursgewinne, auf attraktive Bewertungen achten.

Diese Strategie habe sich im Fall von Warren Buffet in den vergangenen Jahren als äußerst erfolgreich erwiesen. Laut Geschäftsbericht von 2007 habe Berkshire Hathaway seit 1965 den Buchwert je Aktie um 21,1% steigern können. Zum Vergleich habe der amerikanische S&P 500-Index im gleichen Zeitraum inklusive Dividenden nur einen Wertzuwachs von 10,3% verzeichnen können.

Daher empfehlen die Analysten der Sparkasse Essen die Berkshire Hathaway-Aktie erneut zum Kauf. (Analyse vom 30.01.2009) (30.01.2009/ac/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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