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Delta Air Lines für mutige Anleger 29.01.2009
Frankfurter Tagesdienst
Detmold (aktiencheck.de AG) - Die Experten vom "Frankfurter Tagesdienst" empfehlen mutigen Anlegern in die Aktie von Delta Air Lines (ISIN US2473611083 / WKN 850874) einzusteigen.
Die Unternehmenszahlen von Kontor hätten heftig ins Kontor geschlagen. Seit der Fusion mit Northwest Airlines sei Delta die größte Fluggesellschaft der Welt. Daraus resultierende Synergien würden aber vorerst auf sich warten lassen. Momentan stünden noch die Kosten im Vordergrund. Im 4. Quartal 2008 habe das Unternehmen einen Verlust in Höhe von 1,4 Mrd. USD eingefahren, nachdem man im Vorjahr nur einen Verlust von 70 Mio. USD habe ausweisen müssen. Ohne Sonderposten habe der Verlust im letzten Quartal aber nur 340 Mio. USD betragen.
Die Absicherung gegen steigende Treibstoffkosten sei für die tiefroten Zahlen mitverantwortlich gewesen. Eigentlich seien Absicherungsgeschäfte am Terminmarkt eine gute Sache, jedoch in diesem Fall hätten sie nur Kosten in Höhe von 91 Mio. USD verursacht. Was aber noch schlimmer gewesen sei als diese Kosten: Delta Air Lines habe nicht von dem Absturz des Ölpreises profitieren können, da der Ölpreis weit unter die Marke abgestürzt sein dürfte, die Delta sich am Terminmarkt gesichert habe.
Das Unternehmen gehe 2009 trotz weiterhin schwieriger Marktbedingungen von einem "soliden Gewinn" aus. Zum Einen werde man jetzt endlich vom drastisch gesunkenen Ölpreis profitieren. Zum Anderen würden ebenfalls erste Synergie-Effekte zu fruchten beginnen. Denn die Fusion mit Northwest erlaube es, die Kapazitäten auszudünnen. Die Flugzeugflotte solle um 40 bis 50 Maschinen reduziert werden, was einen Kapazitätsrückgang von 6 bis 8% bedeute. Analysten seien von kleineren Kapazitätsverringerungen ausgegangen.
Trotzdem: Aufgrund der katastrophalen Zahlen sei der Aktienkurs am Dienstag um gut 20% abgesackt. Auf lange Sicht werde Delta Air Lines sicherlich zu den Gewinnern unter den Fluggesellschaften gehören. Schließlich waren bzw. sind massive Überkapazitäten der hauptverantwortliche Auslöser der Misere bei den US-Fluggesellschaften, so die Experten vom "Frankfurter Tagesdienst". Als weltgrößte Fluglinie werde Delta außerdem noch einen bedeutenden Kostenvorteil haben.
Mutige Anleger steigen jetzt in die Delta Air Lines-Aktie ein, so die Experten vom "Frankfurter Tagesdienst". Das Stop-loss-Limit sollte bei 4,45 USD platziert werden. (Ausgabe 15 vom 29.01.2009) (29.01.2009/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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