|
 |
|
| |
|
 |
| Kurs |
Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
| - |
- |
0 |
0 % |
/ |
| |
| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
|
|
- |
- |
| |
|
|
| |
|
|
| |
Schoeller-Bleckmann halten 12.01.2009
Raiffeisen Centrobank
Wien (aktiencheck.de AG) - Alexander Stieger, Analyst der Raiffeisen Centrobank, stuft die Schoeller-Bleckmann (SBO)-Aktie (ISIN AT0000946652 / WKN 907391) von "kaufen" auf "halten" herab.
Die Analysten würden zunehmenden Druck auf den Auftragseingang über die nächsten Quartale erwarten, da aufgrund des niedrigen Ölpreises und der erschwerten Refinanzierungsbedingungen Investitionen in Förderprojekte verschoben würden. Zahlreiche internationale und lokale Öl- und Gasunternehmen hätten bereits Kürzungen ihrer Förderbudgets für 2009 angekündigt. Daher hätten die Analysten ihre Schätzungen für 2009e und 2010e zurückgenommen.
Neben dem Druck auf SBOs Umsatz würden die Analysten auch geringere Margen wegen einer abnehmenden Auslastung der Produktion sowie steigenden Preisdrucks erwarten. Sie würden ihre EPS-Schätzungen für 2009e um 22,4% und für 2010e um 32,5% reduzieren. Mittelfristig würden sie jedoch davon ausgehen, dass alle Verzögerungen in Investitionen nachgeholt werden müssten, um der mittelfristig steigenden Nachfrage Rechnung zu tragen und der natürlichen Abnahme der Förderung (-6,7%/Jahr) entgegenzuwirken.
Die Zahlen zum 3. Quartal würden die positive Entwicklung in 2008 mit einem Umsatzwachstum von 15,7% und einer EBIT-Marge von 23,3% bestätigten. Auch für das 4. Quartal (vorläufige Umsatz- und EBIT-Zahlen würden am 22. Januar veröffentlicht) würden die Analysten noch gute Resultate erwarten, allerdings sollte der Ausblick schwächer ausfallen.
SBO sei ein Nischenplayer mit Spitzen-Know-how (Marktanteil zwischen 50% und 70%). Der Anteil an Langzeitkontrakten wachse. Das Unternehmen weise gute Bilanzstruktur und Ertragslage aus und verfüge über ein erfahrenes Management.
Die Rücknahme von Investitionen in Förderprojekte beeinflusse die Nachfrage. Die hohe Abhängigkeit von drei Hauptkunden (60% des Umsatzes) schaffe Klumpenrisiken. Es gebe eine hohe USD-Abhängigkeit (70% des Umsatzes, 50 bis 60% der Kosten).
Durch ihre deutlich revidierten Schätzungen würden die Analysten ein geringeres Kursziel von EUR 30,00 (davor EUR 46,00) errechnen.
Da die Analysten der Raiffeisen Centrobank beim aktuellen Ölpreis keinen kurzfristigen Aufwind für die Schoeller-Bleckmann-Aktie erwarten, senken sie ihre Empfehlung von "kaufen" auf "halten". (Analyse vom 12.01.2009) (12.01.2009/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
|
 |
|
|
 |
|
|
| |
|