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21.04/01:00 |
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WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
| US8085131055 |
874171 |
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Charles Schwab neutral 28.02.2002
Morgan Stanley Dean Witter
Zum gegenwärtigen Zeitpunkt sehen die Investmentanalysten von Morgan Stanley Dean Witter keinen Grund, ihr neutrales Rating der Aktie des US-amerikanischen Finanzdienstleisters Charles Schwab (WKN 874171) zu verändern.
Charles Schwab habe mit Erfolg an der Reduktion seiner Betriebskosten gearbeitet und sich von einigen seiner überzähligen Vermögenswerte getrennt. Dies habe der Markt mit einer Expansion der Margen vergolten. Unter anderem hätte sich das Unternehmen im Geschäftsjahr 2001 von rund 6700 Angestellten getrennt und sich aus seinen Geschäften in Australien, Kanada und Japan zurückgezogen. Langfristig erde sich Charles Schwab nun verstärkt auf die Ansammlung von Vermögenswerten und weniger auf den Handel konzentrieren, da hier offensichtlich der Schlüssel für die Shareholder Value verborgen liegen würde.
Trotz klarer Fortschritte auch bei der Vielfalt der Distributionskanäle wachse die Zahl der Neukunden nur langsam. Im 4. Fiskalquartal 2001 hätten lediglich 212.300 Neukunden ein Konto bei Charles Schwab eröffnet, während es im gleichen Abrechnungszeitraum des Vorjahres noch 304.000 gewesen seien. Neukunden seien im Schnitt für 40 bis 60% der Kontobewegungen bei Charles Schwab verantwortlich, weshalb diesem Parameter große Bedeutung zukomme. Zudem könnten sich die langsamen Fortschritte auf dem Internetsektor besonders dramatisch auf Charles Schwab auswirken, da dadurch die Einkünfte aus Fondsgebühren und die Margen direkt negativ beeinflußt würden.
Die Aktienexperten würden die Aktie von Charles Schwab als überdurchschnittlich volatil einstufen, da sie in hohem Maße von den Fluktuationen des Handelsvolumens auf dem Aktienmarkt und dem Leistungsprofil der Kapitalmärkte abhängig sei. Außerdem seien die Investmentbanker der Meinung, dass der Finanzdienstleister hervorragende Arbeit bei der Reduzierung der Kosten und der Wiedergutmachung seiner "Expansionssünden" geleistet hätte. Dies habe man erst kürzlich mit dem Verkauf seiner kanadischen Operationen erst wieder unter Beweis gestellt. Daher sei das Unternehmen nun in einer guten Position um von einer Erholung des Aktienhandels zu profitieren. Allerdings werde eine solche Erholung wohl noch einige Zeit auf sich warten lassen.
Derzeit werde das EPS des Unternehmens im Geschäftsjahr 2002 bei 0,44 USD erwartet und könne im Finanzjahr 2003 auf 0,56 USD steigen.
In Konsequenz halten die Wertpapierspezialisten von Morgan Stanley Dean Witter auch zunächst weiter an ihrer neutralen Investmentempfehlung für die Aktie von Charles Schwab fest.
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