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Verbund "outperform" 01.03.2002
Erste Bank
Die Analysten von der Erste Bank stufen die Aktien von Verbund (WKN 877738) weiterhin auf "outperform" ein.
Der österreichische Elektrizitätsriese habe diese Woche das beste Ergebnis in seiner Geschichte veröffentlicht. Der Jahresüberschuss habe einen Zuwachs um 38% auf 115 Mio. Euro verzeichnet, was eine Erholung von den Verlusten durch die Marktliberalisierung bedeute. Die erfreuliche Entwicklung im Umsatzplus 30% auf 1.684,8 Mio. Euro wurde trotz der starken Entwicklung im internationalen Vertrieb und Handel von Elektrizität erreicht.
Der Zusammenbruch von Enron, dem größten Handelspartner von Verbund, beeinträchtige das Geschäft aufgrund eines erfolgreichen Risk-Managements nicht. Der Anstieg im "sonstigen operativen Ergebnis" auf 42 Mio. Euro sei im wesentlichen auf stranded-costs für Voitsberg und Kohlelieferverträge zurückzuführen gewesen. Das operative Ergebnis in Höhe von 317 Mio. Euro (+5%) zeige die Erfolge von Verteilungsmaßnahmen sowie Kostensenkungsprogrammen. Der Anstieg im Finanzergebnis (+50 Mio. Euro) verdeutliche die Folgen einer geringeren Verschuldungsquote, niedrigeren Zinsraten sowie vorteilhafteren Wechselkursen. Infolge dieser Maßnahmen verbessere sich das Vorsteuer-Ergebnis um 50% auf 194,42 Mio. Euro im Jahresvergleich.
Wenngleich das Geschäftsjahr 2001/02 deutlich erkennen lasse, dass der Verbund in einem liberalisierten Markt sich alleine behaupten könne, so beschränke die hohe Verschuldung von 3.713 Mio. Euro die Flexibilität zu weiterem Wachstum durch Übernahmen. Die vorhandenen Free Cash Flows würden aller Voraussicht nach in den nächsten vier Jahren überwiegend zur Schuldentilgung herangezogen werden.
Nach einer Erholung des Aktienkurses tendiere dieser aufgrund der abwartenden Haltung von Investoren seitwärts. Die Entscheidung über eine österreichische Lösung oder ein Joint-Venture mit E.ON - konkrete Ergebnisse erwarte man Anfang April - sollten dem Kurs weiteres Potenzial geben.
Vor diesem Hintergrund wird bei der Erste Bank das "outperform"-Raitng für die Verbund-Aktie beibehalten.
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