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Philip Morris neutral


14.02.2002
Stadtsparkasse Köln

Die Aktie der Philip Morris Conmpanies Incorporation (WKN 851777) wird sich nach Einschätzung der Wertpapieranalysten der Stadtsparkasse Köln marktkonform entwickeln.

Philip Morris sei ein international operierender Tabak- und Nahrungsmittelkonzern. Das Unternehmen aus New York setze sich zusammen aus den Segmenten Tabak mit circa 66%, Nahrungsmittel mit etwa 29%, Bier mit circa 3,5% und dem Finanzbereich mit etwa 1,5 Prozent. Geographisch operiere der Konzern zu 80% in den USA und Europa. Die Gesellschaft beschäftige weltweit fast 180.000 Mitarbeiter.

Das Unternehmen könne ein solides Umsatz- und Ertragswachstum aufweisen. So habe der US-Konzern trotz der schwachen Konjunktur im vierten Quartal 2001 11% mehr verdient als ein Jahr zuvor. Der Gewinn sei im Berichtszeitraum von 1,95 auf 2,2 Mrd. USD. Den Quartalsgewinn je Aktie habe Philip Morris auf 99 US-Cent beziffert und treffe damit die Analystenerwartungen. Der Umsatz sei im gleichen Zeitraum auf 21 ,97 Mrd. USD gestiegen. Im laufenden Jahr erwarte das Unternehmen eine weitere Steigerung des Gewinns je Aktie um 9 bis 11Prozent.


Das Unternehmen sei Marktführer im margenträchtigen Tabakgeschäft. Der Marktanteil in den USA betrage circa 50 Prozent. Neben dem Tabakbereich könne die Gesellschaft auf einen bedeutenden Lebensmittel- und Brauereibereich verweisen. Zuletzt habe Philip Morris den Lebensmittelhersteller Nabisco für 18,9 Mrd. USD übernommen und damit den Nahrungsmittelbereich weiter gestärkt. Die Tochter Kraft Foods sei damit zum zweitgrößten Nahrungsmittelkonzern der Welt aufgestiegen. Mitte Juni habe Philip Morris Kraft Foods an die Börse gebracht, haltet aber weiterhin 84% der Anteile und circa 97% der Stimmrechte.

Philip Morris könne auf weltbekannte Unternehmensbereiche und Markennamen verweisen. Die immer wieder aufkommende Verunsicherung der Anleger durch Schadenersatzklagen von Privatpersonen gegen den Konzern vermindern das Kurspotenzial. Positiv sei die weniger aggressive Einstellung der neuen US-Regierung gegenüber Tabakkonzernen zu werten.

Die Hauptkonkurrenten seien Anheuser-Busch, BAT und Nestle. Der Konzern erwäge eine Änderung des Firmennamens, um sein Image zu verbessern. Das Unternehmen wolle mit der Umbenennung deutlich machen, dass es mehr als Tabakprodukte zu bieten hat. Demnach könnte die Gesellschaft künftig unter dem Namen "Altria Group" firmieren. Die Aktionäre müssen der Namensänderung zustimmen. Die nächste HV finde am 25. April 2002 statt.

Als konjunkturresistentes Unternehmen profitiere Philip Morris in einer Abschwung-Phase von der Verunsicherung der Anleger und der damit einhergehenden Flucht in dividenden- und gewinnstarke Unternehmen. Mit der zunehmenden Hoffnung auf eine Konjunkturerholung dürfte die Aktie der Gesellschaft aber aus dem Fokus der Investoren geraten.

Zwar ist Philip Morris aus fundamentaler Sicht eine Perle, als defensiver Wert sollte sich das Wertpapier auf Jahressicht aber nur im Rahmen des Gesamtmarktes entwickeln. Gefahr droht darüber hinaus jederzeit aus der juristischen Ecke. Dies ist die Einschätzung von Wertpapieranalysten von der Stadtsparkasse Köln.




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