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Sony halten


09.12.2008
Raiffeisen Centrobank

Wien (aktiencheck.de AG) - Christian Hinterwallner, Analyst der Raiffeisen Centrobank, stuft die Sony-Aktie (ISIN JP3435000009 / WKN 853687) weiterhin mit "halten" ein.

Die Spielesparte (Umsatz +10,3% im Jahresvergleich) habe von der Konsole PlayStation 3 profitiert, welche eine Absatzsteigerung von 46% verzeichnet habe. Zusätzlich seien neben einer Reduktion der Produktionskosten im vergangenen Quartal auch um 50% mehr Spiele verkauft worden.

Der derzeit vorherrschenden schwierigen wirtschaftlichen Lage versuche Sony durch den Abbau von Mitarbeitern, die Verlagerung von Produktionsstätten an billigere Standorte und das Aufschieben geplanter Investitionen Herr zu werden.


Der Umsatz sei im abgelaufenen Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 0,5% auf JPY 2,07 Bio. Gesunken. Hauptgrund dafür seien, neben ungünstigen Wechselkursen, Umsatzeinbußen des Segments Finanzdienstleitungen (-36,1%) aufgrund der deutlichen Verluste am japanischen Aktienmarkt gewesen. Im abgelaufenen Quartal habe Sony einen Nettogewinn von JPY 20,8 Mrd. verzeichnet und damit die Analystenerwartungen von JPY 21 Mrd. leicht verfehlt.

Ausschlaggebend dafür sei die Elektronik-Sparte (Betriebsergebnis -40,5% auf JPY 75,6 Mrd.) gewesen, die neben sinkender Gewinnmargen aufgrund der niedrigeren Verkaufspreise auch unter dem schwachen Geschäft des Mobiltelefon-Joint-Ventures Sony Ericsson gelitten habe (Umsatzrückgang von 9,7% auf EUR 2,82 Mrd.). Aufgrund des düsteren Ausblickes für die Elektronikbranche habe Sony die Erwartungen für das Geschäftsjahr 2008 revidiert. So erwarte das Management statt einem Betriebsergebnis von JPY 470 Mrd. nur noch JPY 200 Mrd. (-57%).

Die aktuelle Situation des Elektronikriesen Sony sei als enttäuschend zu bezeichnen. So habe man nicht nur die Analystenschätzungen für das abgelaufene Quartal verfehlt, sondern auch die Geschäftsprognose für das laufende Jahr drastisch reduzieren müssen. Dabei habe der für den Konzern ungünstige Wechselkurs, welcher besonders die Elektronik-Sparte belastet habe, eine wesentliche Rolle gespielt.

Aufgrund des zu erwarteten schwierigen Marktumfeldes in den kommenden Monaten und dem darauffolgenden Geschäftsjahr bestätigen die Analysten ihre "halten"-Einschätzung für die Sony-Aktie. (Analyse vom 09.12.2008)
(09.12.2008/ac/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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