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STRABAG "buy"


05.12.2008
UniCredit Markets & Investment Banking

München (aktiencheck.de AG) - Die Analysten von UniCredit Markets & Investment Banking stufen die Aktie von STRABAG (ISIN AT000000STR1 / WKN A0M23V) weiterhin mit "buy" ein.

Die Bauleistung habe sich in den ersten drei Quartalen 2008 auf EUR 9,4 Mrd. belaufen, was einem Zuwachs von 23% im Jahresabstand entspreche (die Analystenprognose: EUR 9,2 Mrd.), wobei das Wachstum in Russland und Ungarn, aber auch die Konsolidierung von Kirchhoff (Deutschland) die Haupttreiber gewesen seien. Der konzernweite Umsatz sei mit EUR 8,3 Mrd. um 21% höher gewesen als in der Vergleichsperiode (die Analystenprognose: EUR 8,3 Mrd.). Das Wachstum habe sich im 3Q 2008 im Vergleich zum 1Q und 2Q 2008 beschleunigt.

Das EBIT sei um 16% im Jahresabstand auf EUR 148,5 Mio. gewachsen und sei damit knapp unter der Analystenprognose (EUR 156,5 Mio.) und der Konsensschätzung gewesen. Die EBIT-Marge sei leicht zurückgegangen - von 1,9% auf 1,8% -, was vor allem durch die neu konsolidierten Unternehmen bedingt gewesen sei, deren Margen unter dem Gruppendurchschnitt gelegen hätten. Der Periodenüberschuss nach Minderheiten sei aufgrund eines besseren Finanzergebnisses und niedrigerer Minderheitenanteile als im Zeitraum 1-3Q 2007 um 73% höher gewesen als ein Jahr zuvor.

Der Auftragsbestand von EUR 14 Mrd. sei um 29% höher als vor einem Jahr, womit STRABAG eine sehr solide Basis für den Rest des Jahres, aber auch für 2009 habe. Der wichtigste Wachstumstreiber seien die Zuwächse in Mittel-/Osteuropa. In Russland betrage der Auftragsbestand EUR 2,1 Mrd., was das zweithöchste Volumen nach Deutschland sei (+20% im Jahresabstand). In Polen hätten die Auftragsbestände im Jahresabstand mehr als verdoppelt werden können. Im September 2008 seien 41% der gesamten Auftragsbestände auf die MOE-Region entfallen. Etwas verwirrend sei allerdings die Lage in Russland, wo der Auftragsbestand nach früheren Aussagen von STRABAG sogar EUR 4,5 Mrd. betragen habe. Hier sei als Währung offenbar USD gemeint gewesen, was die Differenz in gewissem Maß erkläre.


STRABAG habe das Ziel bekräftigt, die Bauleistung 2008 um 24% im Jahresvergleich zu steigern und ein EBIT von rund EUR 400 Mio. anzustreben, was eine kleine Verbesserung der EBIT-Marge mit sich bringen werde. Für 2009 bleibe der Ausblick ebenfalls unverändert, d.h. 20% Umsatzwachstum (allerdings lasse die Formulierung "Steigerung von Bauleistung und Umsatz in Abhängigkeit von der allgemeinen Wirtschaftsentwicklung" interpretativen Spielraum). Beim EBIT erwarte man ein gegenüber 2008 mehr oder weniger unverändertes Niveau. Das Management sei überzeugt, dass das aktuelle wirtschaftliche Umfeld den operativen Erfolg von STRABAG 2009 kaum in Mitleidenschaft ziehen werde.

Obwohl der operative Gewinn 1-3Q 2008 die Analystenerwartungen knapp verfehlt habe, müssten die Prognosen für das Geschäftsjahr nicht revidiert werden, da die Vorschau des Unternehmens nicht geändert worden sei.

Die Analysten von UniCredit Markets & Investment Banking bleiben bei ihrer Kaufempfehlung für die Aktie von STRABAG, da sie glauben, dass es STRABAG gelingen wird, bei Umsatz- und Gewinnwachstum 2008 und 2009 besser abzuschneiden als der Durchschnitt der Vergleichsunternehmen. Es gebe allerdings das Risiko, dass größere Projekte wegen Finanzierungsschwierigkeiten auf Eis gelegt werden. Das Kursziel werde bei EUR 28 gesehen. (Ausgabe Dezember 2008) (05.12.2008/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen gehörte einem Konsortium an, das die innerhalb von fünf Jahren zeitlich letzte
Emission von Wertpapieren der Gesellschaft übernommen hat.

Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes
Unternehmen betreuen die analysierte Gesellschaft am Markt. Weitere mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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