|
 |
|
| |
|
 |
| Kurs |
Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
| - |
- |
0 |
0 % |
/ |
| |
| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
|
|
- |
- |
| |
|
|
| |
|
|
| |
Ballard Power Systems "strong buy" 19.02.2002
Merrill Lynch
Die Wertpapierspezialisten von Merrill Lynch raten den Investoren auch weiterhin dazu, die Aktie des kanadischen Herstellers von Brennstoffzellen, Ballard Power Systems (WKN 890704), aggressiv zu kaufen.
Ballard habe angekündigt, dass die Unternehmensdivision Electric Drivers und Power Conversion eine Übereinkunft mit Ford Power Products, einer Tochter des Automobilkonzerns Ford, unterzeichnet hätte, in deren Rahmen man gemeinsam kommerzielle Stromgeneratoren zu entwickeln planen würde. Antrieb dieser Generatoren würde ein Verbrennungsmotor mit Funkenzündung sein. Das gemeinsame Produkt würde unter dem Namen Powertrain auf dem Markt für elektrische Stromgeneration angeboten werden. Diese innovative Alternative zu herkömmlichen Stromgeneratoren auf Dieselbasis könnte einen höheren Stromoutput bei geringeren Kosten pro Kilowattstunde und niedrigeren Emissionswerten vorweisen.
Insgesamt sei die Übereinkunft konsistent mit der Strategie Ballards, sein technologisches Know How zu nutzen und auf Märkte vorzudringen, welche die besten wirtschaftlichen Perspektiven bieten könnten. Dieser Schritt würde aber keineswegs die Abwendung vom Brennstoffzellengeschäft bedeuten, sondern vielmehr würde Ballard damit die Gelegenheit nutzen, seine Produktentwicklungen im Bereich Electric Drives und Power Conversions um sich auf den Märkten der Gegenwart zu etablieren. Erste Produkte aus der Zusammenarbeit mit Ford seien bereits zum Jahresende zu erwarten und könnten schon im Geschäftsjahr 2003 einen Beitrag zum Umsatz von Ballard Power Systems leisten.
Ford Power Products könnte über ein ausgedehntes, internationales Distributionsnetz verfügen und die Experten würden die Zusammenarbeit insgesamt als positive Entwicklung für Ballard betrachten. Wenn es gelingen könnte, die Emissionswerte und Kosten noch weiter zu senken, dann böten die Stromgeneratoren aus der Kooperation der beiden Unternehmen eine attraktive Alternative zu neu entstehenden Technologien wie Brennstoffzellen und Mikroturbinen.
Trotz des hohen Bargeldverbrauches seien die Investmentbanker der Ansicht, dass Ballard sich darauf konzentrieren würde, in absehbarer Zeit durch Diversifikation und marktgerechte Produkte Umsätze auf Wachstumsmärkten zu erzielen. In den Geschäftsjahren 2001 und 2002 würden die Analysten noch mit einem Verlust pro Aktie von 2,12 bzw. 2,26 USD rechnen.
Aufgrund dieser Analyse raten die Börsenspezialisten von Merrill Lynch unverändert sowohl mittel- als auch langfristig dazu, die Aktie von Ballard Power Systems aggressiv zu kaufen.
|
 |
|
|
 |
|
|
| |
|