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Endesa übergewichten


28.02.2002
BW Bank

Die Analysten der BW Bank stufen die Aktie von Endesa (WKN 871028) weiterhin mit "übergewichten" ein.

Der größte spanische Versorger habe für das vergangene Geschäftsjahr einen Umsatzanstieg auf 16,1 Mrd. EUR (+4,5% auf vergleichbarer Basis) und ein um 3,9% höheres Ergebnis nach Steuern von 1,5 Mrd. EUR berichtet. Trotz schwieriger Marktbedingungen – vor allem in Südamerika, wo die Abwertung des argentinischen Peso das Ergebnis mit 84 Mio. EUR belastet habe – hätten Kostensenkungen, niedrigere Brennstoffkosten und höhere Preise zu dem Ergebnisanstieg geführt. Zugleich habe der Vorstand die strategische Ausrichtung und Planung für die kommenden vier Jahre bekannt gegeben.


Die berichteten Zahlen hätten insgesamt im Rahmen der Erwartungen gelegen. Die EPS-Schätzung der Analysten sei fast exakt getroffen worden. In Südamerika sei die erfolgreiche Umsetzung des Kostensenkungsprogramms "Genesis" ersichtlich geworden. Zudem sei das Südamerika-Portfolio weiter optimiert worden. Derzeit würden nur noch 5,5% des EBIT in Argentinien erzielt. Positiv sehen die Analysten der BW Bank die geplante Reduzierung der Verschuldung und Konzentration auf das Kerngeschäft. Zu diesem Zweck wolle sich Endesa von Aktivitäten außerhalb des Kernbereiches Energie trennen und Akquisitionen in anderen Ländern reduzieren.

Im attraktiven spanischen Versorgermarkt hoffe das Unternehmen durch den Ausbau der Kraftwerkskapazitäten und den Einstieg in den Gasmarkt eine weiterhin hohe Profitabilität zu erzielen (Fokus: "Core & Value"). Die Analysten würden die strategischen Ziele des Unternehmens als richtigen Schritt zu einer Werte schaffenden Zukunft für die Aktionäre sehen. Die weiterhin günstige Bewertung (EV/EBITDA 6,9 auf Basis 2002) sollte zudem das Kursniveau absichern.

Die Aktienexperten der BW Bank bestätigen ihr Votum "übergewichten" für die Aktie von Endesa.




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