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Ericsson "hold"


26.11.2008
SEB

Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Die Analystin der SEB, Oana Floares, stuft die Aktien von Ericsson (ISIN SE0000108656 / WKN 850001) mit dem Rating "hold" ein.

Für den weiteren Geschäftsverlauf sei der Ausblick bei Ericsson bereits zum Ende Q3 sehr verhalten ausgefallen: Das Management erwarte eine Marktstagnation bei den Netzwerken, bedingt durch zunehmend schwierigere Bedingungen. Gerade aufgrund der Fülle an negativen Nachrichten sowohl von den Unternehmen als auch seitens der weltweiten Konjunktur würden die Analysten der SEB mittlerweile von einem Erlösrückgang in 2009 und einer allmählichen Erholung ab 2010 ausgehen. Wenngleich die Gesellschaft gute Fortschritte mit dem Kostensparprogramm mache, dürften die Margen nach Ansicht der Analysten weiterhin unter Druck bleiben. Bereits im abgelaufenen Q3 sei das EBIT in Höhe von 3,6 (VJ: 5,6) Mrd. SEK erneut zurückgegangen, gedrückt von Restrukturierungsaufwendungen in Höhe von 2,0 Mrd. SEK. Auch habe Sony Ericsson mit 0,2 Mrd. SEK belastet. Man gehe vor allem nach der zuletzt erfolgten Zielreduktion von Nokia bzgl. der weltweiten Verkäufe an Mobiltelefonen auch weiterhin von Negativbeiträgen seitens Sony Ericsson aus.

Mittelfristig sollten nach Ansicht der Analysten die anstehenden Infrastrukturinvestitionen in den Emerging Markets (Indien, Brasilien) auch weiterhin für Auftrieb sorgen. Die geplanten Kostensenkungen von 4 Mrd. SEK würden scheinbar bereits greifen. Restrukturierungsaufwendungen dürften nach Ansicht der Analysten nur noch im laufenden Quartal ins Gewicht fallen. Die soliden Bilanzverhältnisse (Q3: EK-Quote bei 52% und liquide Mittel einschließlich kurzfristiger Anlagen von knapp 66 Mrd. SEK) würden Akquisitionen kleinerer Konkurrenten erlauben und zudem die hohe Dividende sichern.


Die Ausgabebereitschaft der Mobilfunkkunden sollte nach Meinung der Analysten weltweit weiter zurückgehen. Russland und China dürften ebenfalls an Stärke verlieren. Der Kampf um Marktanteile ebenso wie der Preisdruck würde weiter zunehmen. Negativ werte man auch die einseitige Orientierung im Mobilfunkbereich (hochpreisig & Westeuropa). Es gebe eine fehlende Konzentration auf wenige und etwas preiswertere Produkte. Weitere anteilige Verluste seitens Sony Ericsson in 2009 würden nach Ansicht der Analysten sehr wahrscheinlich erscheinen. Spekulationen um die Finanzstärke der wichtigsten Kunden würden zunächst weiter belasten. Das unsichere Marktumfeld dürfte nach Meinung der Analysten von den Anlegern entsprechend mit Abschlägen quittiert werden. Zusätzliche Restrukturierungsaufwendungen bei einer spürbaren Abkühlung der Nachfrage seien möglich.

Die Analysten würden ihre Schätzungen (Erlösrückgang 2009 und nur leichte Erholung in 2010; Ertragsseite belastet von Sony Ericsson) und das Kursziel nach unten auf 60,0 SEK (bisher: 65,0 SEK) anpassen.

Die Analysten der SEB stufen die Aktien von Ericsson mit dem Rating "hold" ein. (Analyse vom 26.11.2008) (26.11.2008/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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