|
 |
 |
|
|
 |
| Kurs |
Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
| 129,90 $ |
132,02 $ |
-2,12 $ |
-1,61 % |
24.04/21:59 |
| |
| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
| US9311421039 |
860853 |
- $ |
- $ |
| |
|
|
| |
|
|
| |
Wal-Mart kaufen 21.11.2008
Raiffeisen Centrobank
Wien (aktiencheck.de AG) - Christine Nowak, Analystin der Raiffeisen Centrobank, stuft die Aktie von Wal-Mart (ISIN US9311421039 / WKN 860853) nach wie vor mit "kaufen" ein.
Positiv wirke sich auf den Einzelhandel der Ölpreisrückgang aus. Zu den negativen Aspekten würden der anhaltend hohe Konkurrenzdruck sowie der Einbruch der Konsumausgaben gehören.
Im dritten Quartal habe gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum der Nettoumsatz von Wal-Mart um 7,5% auf USD 97,6 Mrd. gesteigert werden können. Mit einem Gewinn pro Aktie von USD 0,77 hätten die Analystenerwartungen von USD 0,76 übertroffen werden können. Die internationalen Umsätze seien um 11,2% auf USD 24,8 Mrd. angestiegen, wobei die Umsatzzuwächse in den Absatzmärkten China und Brasilien am stärksten gewesen seien. Der positive Trend im Bereich Bekleidung und Heimtextilien habe sich weiter fortgesetzt - hier hätten zuletzt auch Margenverbesserungen erzielt werden können. Die Bruttogewinnmarge habe sich aufgrund eines verbesserten Lagermanagements sowie geringerer Spritpreise verbessert.
Der Elektronikbereich leide an der Kaufzurückhaltung der Konsumenten. Vorerst werde keine weitere große Geschäfts-Expansion geplant. Infolge des nachlassenden positiven Währungseffektes (der USD habe gegenüber anderen Währungen wieder deutlich an Wert gewonnen) werde die Gewinnprognose für das laufende Geschäftsjahr 2008 zurückgenommen. Der Gewinn pro Aktie werde nun in einer Spanne von USD 3,42 bis 3,46, nach USD 3,43 bis 3,50, erwartet.
Die enttäuschenden Umsätze des US-Einzelhandels in den letzten Monaten seien Ausdruck dafür, dass die Kauflaune der US-Konsumenten aufgrund des schwierigen wirtschaftlichen Umfelds deutlich nachgelassen habe. Dies bekomme Wal-Mart allerdings vorerst noch nicht zu spüren. Der Konzern profitiere von seinen Niedrig-Preis-Produkten. Preisnachlässe würden den Konzern weniger hart treffen, da diese Reduktionen durch einen günstigen Einkauf abgemildert werden sollten. Wal-Mart wolle vor allem außerhalb des Heimatmarktes zulegen und sich stärker auf die Märkte in Entwicklungsländern mit hohem Wachstumspotenzial konzentrieren. Dank der defensiven Ausrichtung (Lebensmittel) des Unternehmens würden die Analysten die Chancen höher als die Risiken sehen.
Die Analysten der Raiffeisen Centrobank bleiben daher weiterhin bei ihrer Kaufeinschätzung für die Wal-Mart-Aktie. (Analyse vom 21.11.2008) (21.11.2008/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
|
 |
|
|
 |
|
|
| |
|