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UniCredit "buy" 21.11.2008
SEB
Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Manfred Jakob, Analyst der SEB, stuft die Aktie von UniCredit (ISIN IT0000064854 / WKN 850832) mit " buy" ein.
Das Commercial Banking habe in Q3 2008 bei den Einnahmen um 9% zugelegt. Dabei seien die Einnahmen in der Division CEE (Ost- und Mitteleuropa) erneut überproportional gestiegen (+26%). Im inländischen Retail habe die Wachstumsrate bei 2,8% gelegen. Die Finanzkrise habe beim Vorsteuergewinn mit 1,3 Mrd. Euro zu Buche geschlagen. Durch die Anwendung der gelockerten Bilanzierungsregeln seien weitere Wertberichtigungen von 856 Mio. Euro vermieden worden. Der Vorsteuergewinn der UniCredit (UCG) habe bei 1,116 Mrd. Euro gelegen, ein Minus von 46,7%. Netto sei der Gewinn um 54% auf 551 Mio. Euro zurückgegangen. Die HVB sei in Q3 wegen der Finanzkrise tief in die roten Zahlen gerutscht. Unter dem Strich habe die HVB ein Minus von 285 Mio. Euro hinnehmen müssen.
Q3 habe nach wie vor eine gute operative Performance gebracht, vor allem bei Commercial Banking. CEE habe dabei - wie in den letzten Quartalen - überproportional zugelegt. Sogar das inländische Retailgeschäft habe sich behaupten können, gleichwohl in Italien eine deutliche Wachstumsabschwächung zu konstatieren sei. Die bekannt hohe Kostenkontrolle und Effizienz sowie die Stärkung der Kapitalbasis stünden derzeit erstmal im Vordergrund. Ferner sollte der Bereich MIB (Markets & Investmentbanking) umstrukturiert werden. Trotz weltweit geringeren Wachstums dürften die Aktivitäten in einzelnen Ländern Ost und Mitteleuropas (CEE) weiter wachsen. Zur Aufbesserung der Kapitalausstattung seien auch Asset-Verkäufe denkbar (Immobilien, AMB Generali-Paket).
UCG habe die Stärke der Krise unterschätzt und zu lange mit größeren Wertberichtigungen gewartet. Insofern seien auch die Vorkehrungen zur Stärkung der Kapitalbasis länger aufgeschoben worden. Eine herbe Gewinnrevidierung sei gefolgt. Eine Verwässerung der Gewinne folge auf die einzelnen Kapitalmaßnahmen. Risikokosten würden steigen und Reorganisationskosten (MIB) anfallen. Die Rezession dürfte die Gewinne stärker als lange erwartet belasten. Vor allem sei zu befürchten, dass in einigen Emerging Markets auch die Geschäftsdynamik in nächster Zeit stärker nachlasse. Weitere Abschreibungen auf "normale" würden Assets drohen.
Infolge der anhaltenden Finanzmarktturbulenzen und der Rezession revidiere man die Gewinnprognosen und das Kursziel auf 2,00 Euro (alt. 3,50 bzw. 2,60 EUR)
Die Analysten der SEB bewerten die UniCredit-Aktie mit dem Rating "buy". (Analyse vom 21.11.2008) (21.11.2008/ac/a/a) Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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