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ING Groep "strong buy"


21.11.2008
SEB

Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Der Analyst der SEB, Manfred Jakob, stuft die ING Groep-Aktie (ISIN NL0000303600 / WKN 881111) mit "strong buy" ein.

Am 10.10.2008 sei eine Gewinnwarnung für das 3. Quartal gegeben worden: Auf forderungsbesicherten Wertpapieren seien Wertberichtigungen von insgesamt rund 3,1 Mrd. EUR angefallen. ING rechne mit einem Verlust von rund 500 Mio. EUR. ING habe auch bekannt gegeben, das staatliche Hilfspaket in Anspruch zu nehmen (non-cumulative Perpetuals).

Am 21.10.2008 habe S&P das "AA-"-Rating bekräftigt (Ausblick "stabil"). Moody's habe das Rating auf Aa2 (Aa1) und "stabil" gesenkt. Am 10.11.2008 habe Moody's das Rating auf Aa3 und "stabil" gesenkt.

Am 12.11. seien die Zahlen zum 3. Quartal veröffentlicht worden. Der Verlust von 478 Mio. EUR liege zwar leicht unter der am 10.10. anvisierten Schwelle von 500 Mio. EUR, aber ING habe sich mit Warnungen (im Gegensatz zu früheren Berichten) überhaupt nicht zurückgehalten. So seien für das 4. Quartal weitere Belastungen zu erwarten. Ferner könnte in 2009 aufgrund der sich abschwächenden Konjunktur das Ergebnis stark unter Druck geraten. Insgesamt habe die Finanzkrise mit 3,1 Mrd. EUR belastet. Davon hätten 1,6 Mrd. EUR direkt auf den Gewinn gedrückt. Das sonstige operative Geschäft sei zwar nicht schlecht gelaufen und ING habe aufgrund eines recht starken Einlagengeschäftes nicht die Refinanzierungsproblematik wie viele andere Finanzhäuser, aber die diversen negativen Ausblicke würden ihre Sprache sprechen.


Trotz all der Marktturbulenzen habe ING zuletzt operativ einige starke Trends aufgezeigt. Dies sei ein Verdienst der langfristig angelegten Diversifizierungsstrategie, vor allem auch in den Emerging Markets. Wachstumstreiber seien Asien, Altersvorsorge in den USA und ING Direct gewesen. Die Beteiligungen seien permanent gecheckt. Verkauft worden seien zuletzt z. B. die LV-Aktivitäten aus Taiwan, die viel Kapital gebunden hätten (Erlös 447 Mio. EUR, weniger Kapitalerfordernis in Höhe von rund 4 Mrd. EUR). Die Rekapitalisierung sei recht aktionärsfreundlich. Für 2009 könne wieder eine Ausschüttung erwartet werden.

Im 3. Quartal sei ING viel stärker in den Strudel der Finanzmarktkrise geraten als lange erwartet worden sei. ING leide besonders stark unter den sich immens verschärften Kapitalmarktbedingungen, zum einen unter den schwierigeren Refinanzierungsbedingungen, zum anderen unter der verschärften und erweiterten Finanzmarktkrise, wo nun auch "normale" Assets betroffen seien. Die Kernkapitalquote habe Ende September bei 6,5% gelegen. Dies sei wegen der jüngsten Turbulenzen zu gering - daher die rasche Inanspruchnahme des Staatspakets in Höhe von 10 Mrd. EUR (Kernkapitalq: wieder höher als 8,0%).
Die sich stärker abschwächende Konjunktur dürfte das Neugeschäft - auch in den Emerging Markets - abbremsen. Wegen der Staatshilfe werde die Enddividende für 2008 nicht ausgeschüttet (Zwischendiv.: 0,74 EUR, August).

Die Analysten würden das Kursziel den markant gestiegenen Risiken anpassen. Das neue Kursziel werde bei 9,00 EUR (nach 10 bzw. 13 EUR) gesehen.

Die Analysten der SEB bewerten die ING Groep-Aktie mit "strong buy". (Analyse vom 21.11.2008) (21.11.2008/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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