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Reuters Group neutral 12.02.2002
Merrill Lynch
Die Investmentbanker von Merrill Lynch bewerten die Aktie des britischen Verlagshauses Reuters (WKN 911958) auch weiterhin mit „neutral“.
Der operative Gewinn von Reuters hätte im Finanzjahr 2001 exakt auf einer Höhe mit den Prognosen der Analysten gelegen und sich mit 659 Mio. britischen Pfund gegenüber dem Vorjahr um 9% gesteigert. Die Umsatzzahlen hätten sogar die Erwartungen der Experten um 1% übertroffen und eine Höhe von 3,885 Mrd. britischen Pfund erreicht, was einer Steigerung von 8% gegenüber dem Geschäftsjahr 2000 entsprechen würde. Im 4. Fiskalquartal 2001 seien die Umsätze der Division Reuters Information zwar langsamer als bislang gestiegen, hätten aber immer noch ein positives Wachstum von 1% erzielt, obwohl die Börsenspezialisten mit einem Negativwachstum gerechnet hätten. Dennoch hätte sich das Verlagshaus entschlossen, eine Warnung bezüglich des Wachstums für das Finanzjahr 2002 auszusprechen.
Die um 20 Mio. höher als erwartet ausgefallenen Verluste der assoziierten Unternehmungen und ein gegenüber den Schätzungen gestiegener Zinsaufwand hätten das EPS des Geschäftsjahres auf 13,6 britische Pence sinken lassen, während die Börsenspezialisten 15,6 britische Pence einkalkuliert hätten. Die Dividende sei auf 10 britische Pence gekürzt worden, was jedoch von den Analysten auch prophezeit worden sei. Das zu Grunde liegende Umsatzwachstum hätte sich dramatisch verlangsamt und sei von 6% im 2. Fiskalquartal auf 1% im 3. Fiskalquartal und schließlich –7% im 4. Fiskalquartal 2001 gesunken. Besonders stark betroffen gewesen sei hierbei die Division Instinet.
Für die erste Hälfte des Geschäftsjahres 2002 würde die Unternehmensleitung mit einem Umsatzrückgang bei den Abonnenten von 2 – 3% rechnen, der sich in der 2. Jahreshälfte noch weiter verschärfen könnte. Die Experten hätten bislang für das gesamte Finanzjahr lediglich mit einem Umsatzrückgang von 1% gerechnet. Die rückläufigen Umsätze im Abonnentenbereich könnten jedoch eventuell durch eine positiver als bislang erwartete Entwicklung bei RTS wieder ausgeglichen werden. Das Management würde insgesamt für das Geschäftsjahr 2002 mit Gewinnmargen von 12% kalkulieren, Instinet einmal ausgeschlossen. Die Analysten hätten bislang hier mit 13% kalkuliert. Außerdem würden sie im Finanzjahr 2002 von einem EPS von 25,3 britischen Pence ausgehen. Derzeit würde die Aktie zu einem KGV von 25 auf der Grundlage dieser Gewinnprognose für 2002 gehandelt.
Aufgrund dieser Analyse bewerten die Börsenexperten von Merrill Lynch die Aktie von Reuters mittelfristig auch weiterhin mit neutral, raten allerdings langfristig dazu, das Wertpapier aggressiv zu kaufen.
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