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Novo Nordisk Basisdepotaufnahme


07.11.2008
boerse.de-Aktienbrief

Rosenheim (aktiencheck.de AG) - Die Experten von "boerse.de-Aktienbrief" nehmen die Aktie von Novo Nordisk (ISIN DK0060102614 / WKN A0M9QL) wieder in ihr Basisdepot auf.

Die Wurzeln des dänischen Unternehmens würden bis zum Beginn der 20er Jahre zurückreichen. 1921 sei es zwei kanadischen Forschern gelungen, erstmals künstliches Insulin herzustellen. Zwei Jahre später habe der spätere Nobelpreisträger August Krogh, dessen Frau an Diabetes gelitten habe, von den Kanadiern die Erlaubnis erhalten, eine europäische Insulinproduktion zu starten, wofür das Nordisk Insulinlaboratorium ins Leben gerufen worden sei.

1925 hätten wiederum zwei ehemalige Nordisk-Mitarbeiter das Novo Terapeutisk Laboratorium gegründet, um selber Medikamente zur Diabetesbehandlung zu entwickeln. Nachdem sich beide Firmen jahrzehntelang einen erbitterten Forschungswettlauf geliefert hätten, hätten sie schließlich 1989 zu Novo Nordisk fusioniert.

Heute sei das Pharmaunternehmen bei Insulinpräparaten mit einem Weltmarktanteil von 45% die unangefochtene Nummer eins vor den Konkurrenten Sanofi-Aventis (29%) und Eli Lilly (24%). Zudem versorge Novo Nordisk Patienten mit den entsprechenden Injektionshilfen wie dem NovoPen oder der Fertigspritze Innolet. Damit seien die Dänen auf einem der am schnellsten wachsenden Pharmamärkte bestens positioniert. Hierzulande habe sich die Zahl der Diabetiker in den vergangenen zehn Jahren bspw. auf sechs Millionen verdoppelt. Und weltweit werde die Zahl der Patienten nach einer Schätzung der Internationalen Diabetes Föderation bis 2025 um mehr als 50% auf rund 380 Millionen ansteigen.


Neben dem Insulingeschäft, das etwa 75% zum Konzernumsatz beisteuere, entwickle Novo Nordisk auch Wachstumshormone, Präparate gegen die Bluterkrankheit sowie verschiedenartige Enzyme, die u. a. in der Nahrungsmittelindustrie und bei der Wasseraufbereitung eingesetzt würden. Und demnächst komme womöglich ein weiteres Anwendungsfeld neu dazu. Denn derzeit werde das Präparat Liraglutide getestet, das die körpereigene Insulinproduktion anregen solle. Es gebe einen angenehmen Nebeneffekt: Gleichzeitig werde der Appetit gezügelt.

Die weltweit steigende Zahl der Zuckerkranken beschere Novo Nordisk auch in Krisenzeiten eine anhaltend hohe Nachfrage. Dementsprechend hätten die Umsätze in den ersten neun Monaten um 7% auf 33,0 Milliarden Kronen gesteigert werden können. Der Nettogewinn habe sich dabei - durch den Wegfall eines Einmaleffekts aus dem Vorjahr - um 3% auf 7,3 Milliarden verringert.

An der Börse zeichne sich der Pharmakonzern durch eine unterdurchschnittliche Verlust-Ratio von 2,07 aus. Gleichzeitig verbessere sich der Aktienkurs auf Zehn-Jahres-Sicht bei einer Gewinn-Konstanz von 81% im Mittel um rund 13% p.a., wozu sich eine Dividenden-Rendite von aktuell 1,9% addiere.

Im laufenden Jahr stehe nur ein Minus von 9% zu Buche, womit Novo Nordisk seine hohe Stärke im Vergleich zu den großen Indices (DAX: -38%; Dow Jones: -30%) untermauere. Seit Mai habe sich die Aktie im Abwärtstrend befunden, doch jetzt habe die 200-Tage-Linie zurückerobert werden können.

Die Experten von "boerse.de-Aktienbrief" nutzen daher das neue Kaufsignal und nehmen den Novo Nordisk-Titel zum siebten Mal in ein Basisdepot auf. Für ihre sechs bisherigen Empfehlungen errechne sich im Durchschnitt ein Plus von 54%, und bis 2013 bestehe rechnerisches Gewinnpotenzial von 87%. (Ausgabe 174 vom 05.11.2008) (07.11.2008/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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