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StatoilHydro kaufen


27.10.2008
Hauck & Aufhäuser

Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Der Analyst von Hauck & Aufhäuser, Guido Schmidt, empfiehlt weiterhin die Aktie von StatoilHydro (ISIN NO0010096985 / WKN 675213) zu kaufen.

Im ersten Halbjahr 2008 habe sich das StatoilHydro-Geschäft wie folgt entwickelt: Umsatz plus 34% auf 330,8 Mrd. Norwegische Kronen (NOK), operativer Gewinn (bereinigt um Wertveränderungen der Vorräte) plus 62% auf 114,1 Mrd. NOK, Gewinn vor Steuern plus 58% auf 117,5 Mrd. NOK, Nettogewinn (nach Drittanteilen) plus 48% auf 34,7 Mrd. NOK (die gestiegene Steuerquote habe zu einem unterproportionalen Zuwachs beim Nettogewinn geführt).

Der Gewinn je Aktie sei aufgrund weiterer Aktienrückkäufe (Anzahl Aktien -0,5%) leicht überproportional um 48,8% auf 10,91 NOK gestiegen. Basis der guten Entwicklung seien die gestiegenen Öl- und Gaspreise sowie die Ausweitung des geförderten Öl- und Gasvolumens um 3,4% auf 1,799 Mio. boe/d gewesen. Negativ auf das in NOK ausgewiesene Ergebnis von StatoilHydro habe sich der schwache US-Dollar ausgewirkt (minus 15% gegenüber dem ersten Halbjahr 2007).

Im zweiten Quartal 2008 sei der Umsatz um 35% auf 171,6 Mrd. NOK und der operative Gewinn (bereinigt um Wertveränderungen der Vorräte) um 74% auf 62,6 Mrd. NOK gestiegen, während der Nettogewinn um 36% auf 18,9 Mrd. NOK angestiegen sei (unterproportionaler Zuwachs aufgrund eines rückläufigen Finanzergebnisses und der von 64% auf 70% gestiegenen Steuerquote). Basis der guten Entwicklung seien die gestiegenen Öl- und Gaspreise sowie die Ausweitung des geförderten Öl- und Gasvolumens (plus 2,3% auf 1,710 Mio. boe/d) gewesen. Belastend auf das Ergebnis habe sich der erneut um 15% (Quartalsdurchschnitt) gefallene US-Dollar ausgewirkt.

Für das zweite Halbjahr 2008 würden die Analysten von folgender Entwicklung ausgehen (jeweils im Vergleich zum zweiten Halbjahr 2007): weiter ansteigendes operatives Ergebnis im Fördergeschäft aufgrund von Volumenzuwächsen in der Öl- und Gasförderung (Inbetriebnahme neuer und Neustart von zuletzt in Wartung stehenden Feldern) sowie im Jahresvergleich erneut höhere Energiepreise (Szenario Ölpreis plus 12% bis plus 14% auf 67 USD/b bis 71 USD/b).


Positive Ergebniseffekte würden die Analysten durch die Trendwende beim US-Dollar erwarten, der seit dem Tiefstwert von 4,96 NOK Mitte April um 40% auf 6,97 NOK zulegen konnte. Bei einem voraussichtlichen durchschnittlichen Wechselkurs im zweiten Halbjahr zwischen 5,80 und 6,20 NOK ergebe sich gegenüber dem Durchschnittskurs des zweiten Halbjahres 2007 (5,60) ein Anstieg um 4% bis 10%.

Für das Ergebnis im Gesamtjahr 2008 würden die Analysten von folgenden Erwartungen ausgehen: (1) Anstieg des durchschnittlichen Ölpreises 2008 gegenüber 2007 um 38% auf 100 USD/b (Brentoil) bei gleichzeitig steigenden Kosten und höheren Abgaben an die lizenzgebenden Länder, (2) ein leicht rückläufiger USD (Szenario -3% bis -5%) (3) Ausweitung des Öl- und Gasfördervolumens von StatoilHydro um 8% bis 10%, (4) stagnierendes bzw. rückläufiges Ergebnis im Raffinerie- und Chemiegeschäft und (5) ein Anstieg der Steuerquote auf 70,3% (2007: 69,6%).

Die Analysten würden einen Anstieg des um Wertveränderungen der Vorräte bereinigten Nettogewinns (nach Drittanteilen) um 44% auf 63,4 Mrd. NOK erwarten; der Gewinn je Aktie sollte aufgrund von Aktienrückkäufen um 45% auf 20,02 NOK zulegen. Ihre Schätzung vom 19. Juni 2008 (Gewinn je Aktie 22,17 NOK) hätten sie aufgrund des Einbruchs des Rohölpreises (Brent minus 58% seit Anfang Juli 2008) auf 20,02 NOK zurückgenommen.

Der Rückgang der Gewinnschätzungen für 2009 von 23,40 NOK je Aktie (Schätzung vom 19. Juni 2008) auf jetzt 17,53 NOK je Aktie basiere auf der stark rückläufigen Erwartung für die durchschnittlichen Ölpreise 2009 (Szenario minus 25% bis minus 35% im Vergleich zu 2008) sowie dem sich eintrübenden Ausblick der Weltkonjunktur. Positiv sollten sich 2009 der voraussichtliche Anstieg des US-Dollars zur Norwegischen Krone (plus 15% bis plus 25%) sowie die weiter steigende Öl- und Gasförderleistung auswirken.

Im Zeitraum Januar 2005 bis September 2008 sei die StatoilHydro-Aktie mit einem durchschnittlichen Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von 9,2 gehandelt worden; basierend auf den Gewinnerwartung der Analysten von 17,53 NOK für 2009 errechne sich auf Basis des historisch durchschnittlichen KGV ein Kursziel von 161 NOK (9,2 x 17,37). Aufgrund der konjunkturellen Unsicherheiten und des nicht auszuschließenden Nachfragerückgangs nach Ölprodukten und damit Rohöl erscheine für die überdurchschnittlich stark von der Ölpreisentwicklung abhängige StatoilHydro ein Risikoabschlag von 10% angebracht. Das StatoilHydro-Kursziel reduziere sich entsprechend auf 145 NOK.

Die Analysten von Hauck & Aufhäuser bestätigen die StatoilHydro-Aktie auf der H&A-Research-Aktien-Select-Liste bei einem von 238 NOK auf 145 NOK gesenkten Kursziel und empfehlen den Kauf. (Analyse vom 27.10.2008) (27.10.2008/ac/a/a)



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