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28.04/01:00 |
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WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
| US4781601046 |
853260 |
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Johnson & Johnson halten 22.10.2008
Raiffeisen Centrobank
Wien (aktiencheck.de AG) - Connie Schümann und Christine Nowak, Analystinnen der Raiffeisen Centrobank, stufen die Aktie von Johnson & Johnson (ISIN US4781601046 / WKN 853260) weiterhin mit "halten" ein.
Johnson & Johnson sei der weltweit größte Hersteller von Drogerie- und Gesundheitsprodukten. Das Unternehmen gliedere sich in drei Geschäftsbereiche: medizinische Geräte, Pharma (Procrit: Medikament für Blutarmut; Topamax: Epilepsiemedikament, diverse Krebsmedikamente) und Konsumgüter-/Hygieneprodukte (Marke bebe, Zahnbürsten, Fußpflege). Reges Interesse zeige der Konzern immer wieder an der Übernahme kleinerer Biotechfirmen sowie Medizintechnik-Unternehmen.
Es lese sich beinahe wie ein Déjà-vu, wieder gelinge dem Unternehmen ein guter Start in die Berichtssaison, wieder treibe das Konsumgeschäft das Ergebnis und wieder werde der Ausblick leicht angehoben. Doch der Teufel liege im Detail, denn das gute Ergebnis beruhe auch auf einigen Sondereffekten.
Negativ falle auf, dass die Bruttomarge etwas niedriger als erwartet ausgefallen sei und Forschungsausgaben gekürzt worden seien. Ebenfalls nicht nachhaltig sei die niedrige Steuerquote.
Für das Medikament Xarelto (gegen Thrombose), das von Bayer entwickelt worden sei und von Johnson & Johnson in den USA vertrieben werde, gebe es erste Indikationen für den Preis (dieser sei höher als erwartet). Das Medikament habe aber auch klare Vorteile (sehr gute Effizienz und orale Verfügbarkeit). Der Ausblick für den Gewinn pro Aktie für das laufende Geschäftsjahr sei leicht erhöht worden.
Johnson & Johnson sei ein sehr defensives, gut diversifiziertes Pharmaunternehmen. Das Risiko scheine im Vergleich zu anderen Pharma-Unternehmen auch begrenzt. Im Gesundheitssektor stelle es sicher eines der attraktivsten Investments dar. Aufgrund der Größe werde es aber schwer weiter stark zu wachsen. Zudem würden die Auslöser für eine Neubewertung der Aktie fehlen.
Die Produktivität der klinischen Forschung sei im Sektorvergleich ebenfalls nicht schlecht, aber es werde noch etliche Jahre dauern, bis das jeweilige Effizienz-Nebeneffekte-Profil bestätigt werde. Dann müsse die FDA das Medikament noch zulassen. Das heiße, die Aktie möge in diesem volkswirtschaftlichen Umfeld zwar weiter gut abschneiden, aber ein absoluter Kursanstieg scheine von diesem Niveau aus schwer vorstellbar.
In Summe bleiben die Analysten der Raiffeisen Centrobank daher bei ihrer "halten"-Einschätzung für die Johnson & Johnson-Aktie. (Analyse vom 22.10.2008) (22.10.2008/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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