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Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
| 154,55 $ |
150,55 $ |
+4,00 $ |
+2,66 % |
17.04/22:10 |
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| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
| US88579Y1010 |
851745 |
- $ |
- $ |
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3M Minnesota Mining Marketperformer 17.12.2001
Stadtsparkasse Köln
Die Analysten der Stadtsparkasse Köln stufen die Aktie von 3M (WKN 851745) mit Marketperformer ein.
Der US-Konzern habe im dritten Quartal weniger verdient und dies mit der sich abschwächenden Wirtschaftslage begründet. So habe sich der Gewinn um 12,4% auf 437 Mio. Dollar bzw. 1,10 Dollar je Aktie verringert. Analysten hätten im Durchschnitt mit 1,09 Dollar je Aktie gerechnet. Die Umsätze wären im gleichen Zeitraum um 7,1% auf 3,97 Mrd. Dollar zurückgegangen. Für das vierte Quartal erwarte die Geschäftsführung ein Ergebnis zwischen 95 Cents und 1,05 Dollar (vor Sonderbelastungen) 3M sei bekannt für die Entwicklung sehr intelligenter und innovativer Produkte. Beispiele seien das erste Schleifpapier, Abdeck-Klebeband, das erste marktfähige Magnetband, Imprägnierung für Gewebe und Polster, Haushaltsschwämme, transparentes Klebeband, Klebebandstreifen für Babywindeln, der moderne Overheadprojektor, Post-it Haft-notizen, Reflexfolien für z. B. Verkehrszeichen und Nummernschilder oder Leuchtfolie für LCD-Displays.
Neueste Errungenschaften wäre ein mit Flüssigkristallen belegter Goldfilm, der Gefahrenstoffe aufspüren solle (mögliche Anwendungen gäbe es in der chemische Industrie, Landwirtschaft, Lebensmittelüberwachung und im militärischen Bereich) sowie ein millimeterdünnes Kunststoffmaterial, welches z.B. auf Griffe oder Flächen von Arbeits- und Sportgeräten oder Bekleidung gebracht einen besseren Griff oder Stand bieten solle. 3M sei bei der Entwicklung solcher mikrostrukturierter Funktionsflächen führend. Die Gesellschaft verfüge über eine starke Produktpipeline. Jedes Jahr kämen 500 neue Produkte hinzu. 3M habe eine besondere Innovationskultur. Zielsetzung sei es 30% des Umsatzes mit Produkten zu erzielen, die jünger als vier Jahre seien - dabei sei jeder elfte Mitarbeiter in Forschung und Entwicklung tätig. Durch eine breite Diversifizierung mache sich 3M unabhängiger von Nachfragezyklen.
Die Hauptkonkurrenten seien Avery Dennison, ICI und Johnson & Johnson. Nahezu 60% der Erlöse erwirtschafte der Konzern außerhalb der Vereinigten Staaten. Daher sei das Unternehmen deutlich von der Dollarkursentwicklung abhängig. 3M könne auf ein Portfolio mit bekannten Markennamen setzen. Beisiele wären Scotch oder Post-it. 3M könne auf eine breite Produktpalette und eine umfangreiche Produktpipeline zurückgreifen und sei dadurch weniger abhängig von einzelnen Blockbustern. Die Hohe Produktqualität und die damit einhergehend sehr hohe Kundenzufriedenheit sorge zudem für einen soliden Kundenstamm. Nichts desto trotz würde auch 3M von der weltweiten konjunkturellen Abschwächung und den Auswirkungen des 11. September getroffen. Aufgrund der erwarteten Konjunkturverbesserung in 2002 sowie der fundamentalen Basis des Konzers, könne die Aktie mittlerweile aber in der Nähe der alten Höchststände zurückkehren. Die dadurch schon wieder gestiegenen Bewertungsrelationen würden das weitere Kurspotential begrenzen. Die Aktie dürfe sich in den kommenden Monaten mit dem Gesamtmarkt bewegen.
Die Analysten der Stadtsparkasse Köln sehen die Aktie von 3M als Marketperformer.
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