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Royal Bank of Scotland halten 03.09.2008
Hamburger Sparkasse
Hamburg (aktiencheck.de AG) - Der Analyst der Hamburger Sparkasse, Christian Hamann, stuft die Royal Bank of Scotland-Aktie (ISIN GB0007547838 / WKN 865142) weiterhin mit "halten" ein.
Die Royal Bank of Scotland (RBS) gehöre gemessen an ihrer Marktkapitalisierung zu den fünf größten Banken in Europa. Sie bestehe aus den Divisionen Corporate Banking and Financial Markets, Retail Banking, Retail Direct, Manufacturing, Wealth Management, RBS Insurance, Ulster Bank und Citizens. Um ihre Marktanteile in den USA weiter auszubauen - speziell im Privatkundengeschäft - habe sie 2004 die amerikanische Charter One Financial Inc. übernommen. Ende 2005 habe der Konzern einen 1,7 Mrd. GPB schweren Anteil an der Bank of China erworben, der sich mit dem IPO innerhalb von 6 Monaten im Wert verdreifacht habe. 2007 habe der Konzern zusammen mit Banco Santander und Fortis die Großbank ABN AMRO übernommen, um sie unter sich aufzuteilen, wobei RBS vor allem das Großkundengeschäft zugefallen sei.
Die Aktie notiere nach wie vor deutlich unter ihrem zuletzt ausgewiesenen Buchwert. Trotz des Verlustes würden die Halbjahreszahlen mit der günstigen Entwicklung im britischen Geschäfts- und Privatkundengeschäft überzeugen. Mit der starken Marktstellung im europäischen Großkundengeschäft sei der Konzern trotz der starken Verankerung im kriselnden Heimatmarkt Großbritannien vergleichsweise gut diversifiziert.
Da die Analysten der Hamburger Sparkasse eine Wende in der Branchenkonjunktur noch nicht sehen, bleiben sie bei ihrer "halten"-Einstufung der Royal Bank of Scotland-Aktie. (Analyse vom 03.09.2008) (03.09.2008/ac/a/a)
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