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William Demant "hold" 15.08.2008
Vontobel Research
Zürich (aktiencheck.de AG) - Der Analyst von Vontobel Research, Christoph Gubler, stuft die Aktie von William Demant (ISIN DK0010268440 / WKN 895318) in der aktuellen Ausgabe von "Vontobel Morning Focus" mit "hold" ein.
Die von William Demant vorgelegten Ergebnisse für das 1. Halbjahr würden enttäuschen und hinsichtlich des Umsatzes, des EBIT und des Reingewinns 2%, 15% bzw. 18% unter den Konsenserwartungen liegen. Hinzu komme, dass die Unternehmensleitung ihre Prognose für das Geschäftsjahr 2008 bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr nach unten korrigiert habe: Das geschätzte Umsatzwachstum (in LW) liege jetzt bei 5 bis 7% (bisher: 7 bis 10%) und die EBIT-Marge bei 21,1 bis 22,5% (bisher: 24,0 bis 25,3%).
Zu dem in Aussicht gestellten Umsatzwachstum würden Akquisitionen 1% beitragen. Da die geschätzten EBIT-Margen eine Reduktion des Gewinns je Aktie in den nächsten vier Jahren um -20%, -22%, -26% bzw. -18% bedeuten würden, hätten auch die Analysten ihre Umsatzprognosen reduziert. Zusätzlich hätten sie ihr Kursziel von DKK (Dänische Krone) 400 auf DKK 300 angepasst.
Das Konzernumsatzwachstum für das 1. Halbjahr habe 0,2% betragen, basierend auf einem zugrunde liegenden Wachstum von 3,4% (VtE: 8,4%), Effekten aus Übernahmen (1,8%) und einem negativen Währungseffekt von -5%. Das Wachstum in Landeswährung habe in der Hörgerätesparte bei lediglich 3% gelegen (8%E), was eine klare Abschwächung gegenüber 10%, 8%, 11% und 15% in den vorangegangenen vier Halbjahren darstelle. Der Wachstumsrückgang bei Hörgeräten sei durch einen "rückläufigen privaten Verbrauch" und Anzeichen für einen "aggressiveren" Preiswettbewerb bedingt gewesen.
Nicht zuletzt habe WDH auch unter "schwierigen" Marktbedingungen im Einzelhandelsbereich zu leiden gehabt (20%E des Umsatzes), der auf "zahlreichen" Märkten, darunter die USA, unter einer Kaufzurückhaltung der Endverbraucher sowie unter schwierigen Bedingungen in Großbritannien (steigender Anteil an Krankenkassengeräten, verschärfter Preiswettbewerb) gelitten habe. Die Bruttomarge von 70,2% (72.2%E) im ersten Halbjahr habe unter der des Vorjahres (72,5%) gelegen. Gründe seien ein verlangsamtes Volumenwachstum und negative Effekte aus dem Produkt- und Kundenmix.
Die EBIT-Marge sei gegenüber dem Vorjahreswert von 25,0% auf 21,4% (25,5%E) zurückgegangen. Das Konzern-EBIT sei durch einen wachsenden Anteil des Einzelhandelsgeschäfts (das geringere Margen abwerfe) und den jüngsten Rentabilitätsrückgang in dieser Sparte beeinträchtigt gewesen. Das ehemalige Blockbuster-Produkt Delta sei unter Druck geraten (im Herbst komme ein Nachfolgeprodukt auf den Markt) und Epoq entwickle sich weiterhin nur "zufriedenstellend".
Die 1H-Resultate hätten unter den Konsenserwartungen gelegen, und die Unternehmensleitung habe ihre Prognose für das Geschäftsjahr 2008 bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr nach unten korrigieren müssen. Neue Produkte würden noch in diesem Herbst eingeführt, würden sich aber wohl erst auf das Geschäftsergebnis 2009 auswirken. Zudem scheine es fraglich, ob das geplante Oticon Dual - eine Kombination der Delta- und Epoq-Konzepte, die hauptsächlich auf den High-End-Bereich abziele - für den derzeitigen Markt mit seinem gebremsten Wachstum und dem Preisverfall das richtige Produkt darstelle.
Die Analysten hätten ihre EPS-Prognosen für die nächsten vier Jahre um jeweils rund 20% nach unten korrigiert und würden ihr Kursziel von DKK 400 auf DKK 300 reduzieren.
Das Rating der Analysten von Vontobel Research für die William Demant-Aktie lautet "hold". (Analyse vom 15.08.2008) (15.08.2008/ac/a/a) Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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