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Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
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150,53 $ |
-1,62 $ |
-1,08 % |
24.04/22:10 |
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| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
| US30231G1022 |
852549 |
- $ |
- $ |
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Exxon Mobil kaufen 04.08.2008
Raiffeisen Centrobank
Wien (aktiencheck.de AG) - Hannes Loacker und Helge Rechberger, Analysten der Raiffeisen Centrobank, raten die Aktien von Exxon Mobil (ISIN US30231G1022 / WKN 852549) zu kaufen.
Exxon Mobil sei am 30. November 1999 aus der Fusion zwischen der 1882 gegründeten Exxon Corporation und Mobil hervorgegangen. Das Unternehmen sei der nach Marktkapitalisierung und Reserven größte integrierte Ölkonzern der Welt. Mit Ausnahme von Saudi-Arabien und dem Iran produziere man mehr als jedes andere OPEC-Mitglied. Exxon sei in den Bereichen Exploration, Produktion, Zulieferung und Marketing auf der ganzen Welt tätig.
Für 2008 würden die Analysten mit einem Ölpreisschnitt von USD 115 pro Fass Brent (+58% im Vergleich zu 2007) rechnen. Einem anhaltend starken Wirtschaftsaufschwung in Asien (China, Indien) stehe eine deutlich unter Potenzial wachsende Konjunktur in den USA gegenüber. Die Erschließung neuer, lukrativer Ölfelder werde zunehmend schwieriger; allerdings würden durch einen in den letzten Jahren gestiegenen Ölpreis bisher nicht rentable Projekte an Attraktivität gewinnen.
Das Unternehmen verfüge über Reserven für 13,7 Jahre und schneide nach dieser Kennzahl besser ab als die Konkurrenten. Der um Einmaleffekte bereinigte Nettogewinn habe im zweiten Quartal gegenüber der Vorjahresperiode um knapp 17% auf USD 11,97 Mrd. gesteigert werden können, habe damit aber deutlich unter dem Analystenkonsens gelegen. Die Produktion von Öl und Gas habe sich im zweiten Quartal (im Vergleich zum Vorjahresquartal) um 7,8% rückläufig gezeigt. Renationalisierungen in Venezuela sowie Streiks in Nigeria seien hierfür ausschlaggebend gewesen.
Der langjährige Vorzeigeschüler Exxon Mobil habe mit seinen Quartalszahlen bei seinen Anlegern für lange Gesichter gesorgt. Zum einen habe der Konzern die Analystenerwartungen so deutlich verfehlt wie seit mehreren Jahren nicht mehr, zum anderen sei die durchschnittliche Produktion bei Exxon Mobil auf den niedrigsten Stand seit drei Jahren gesunken. Letzteres mache die Problematik deutlich, in der sich die großen Öl- und Gasunternehmen befinden würden. Es werde immer schwerer neue Ressourcen zu erschließen, da viele Staaten immer mehr am Ölkuchen mitnaschen wollten. Darüber hinaus würden so genannte PSA-Verträge (diese würden bewirken, dass bei einem steigenden Ölpreis weniger Öl gefördert werde) zu Produktionseinbußen führen.
Trotz der wenig erfreulichen Zahlen würden die Analysten bei ihrer positiven Einschätzung für das Unternehmen bleiben, da Exxon Mobil im Vergleich zur Konkurrenz nach wie vor den höchsten Cashflow pro Fass Öl (oder Gas) erwirtschafte, insgesamt über die höchsten Reserven (sowohl absolut als auch in Jahren gemessen) verfüge und die Analysten die Aktie nach den jüngsten Kursrückgängen als attraktiv bewertet sehen würden.
Die Analysten der Raiffeisen Centrobank empfehlen die Exxon Mobil-Aktie zum Kauf. (Analyse vom 04.08.2008) (04.08.2008/ac/a/a) Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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