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Sony halten 30.07.2008
Raiffeisen Centrobank
Wien (aktiencheck.de AG) - Christian Hinterwallner, Analyst der Raiffeisen Centrobank, stuft die Sony-Aktie (ISIN JP3435000009 / WKN 853687) mit "halten" ein.
Der japanische Konzern Sony zähle zu den weltweit größten Unterhaltungselektronikunternehmen. Die Elektroniksparte produziere unter anderem DVD-Player und -Rekorder, Fernseher, Digitalkameras, Flachbildschirme, PCs und Halbleiter. Die Spielesparte (PlayStation) sei der zweitgrößte Umsatzträger, Musik (Sony Music), Kinofilme (Columbia Pictures, Sony Pictures, MGM) und Finanzdienstleistungen würden das Produktportfolio abrunden.
Das global nachlassende Wirtschaftswachstum, eine restriktivere Kreditvergabe und quasi eine als Folge daraus nachlassende Konsumfreudigkeit würden die Konsumgüteraktien belasten. Erst mit 2009 sei vonseiten der US-Konjunktur von einer Wiederbelebung auszugehen.
Der japanische Elektronikgigant habe im abgelaufenen Quartal einen Gewinnrückgang von 47% auf JPY 35 Mrd. (EUR 208 Mio.) verzeichnet und damit die Analystenerwartungen deutlich verfehlt. Gleichzeitig habe man aufgrund des Preisdrucks bei Digitalkameras (Cybershot), Laptops (Vaio) und einer sich abschwächenden Nachfrage bei TV-Geräten (Bravia) die Geschäftsprognose für das laufende Geschäftsjahr gesenkt. Sony erwarte statt bisher JPY 290 Mrd. nunmehr lediglich JPY 240 Mrd. an Nettogewinn.
Der einstige Musterknabe unter den Handyherstellern Sony Ericsson habe zuletzt wiederholt die Geschäftsprognosen revidieren müssen. So habe das Mobilfunk-Joint Venture von Sony und Ericsson im zweiten Quartal einen operativen Verlust von EUR 2 Mio. ausgewiesen. Insbesondere die Nachfrage nach den hochpreisigen Modellen habe sich schwach gezeigt. Gleichzeitig würden sinkende Durchschnittspreise auf die Margen drücken. Auch die Produktpipeline lasse zu wünschen übrig.
Der Umsatz sei im Vergleich zur Vorjahresperiode um 0,1% auf JPY 1,98 Bio. gefallen. Die Spielesparte von Sony habe positiv überraschen können. So habe man die Absatzzahlen der PlayStation 3 auf 1,56 Millionen Stück verdoppelt und in der Sparte einen Nettogewinn von JPY 5,4 Mrd. erzielt. Analysten hätten hier im Schnitt mit einem Verlust von JPY 7,5 Mrd. gerechnet.
Die aktuelle Situation des Elektronikriesen Sony sei als enttäuschend zu bezeichnen. So habe man nicht nur die Analystenschätzungen für das abgelaufene Quartal verfehlt, sondern habe auch die Geschäftsprognose für das laufende Jahr drastisch reduzieren müssen. Schlecht entwickle sich das bis vor einem Jahr noch so starke Mobiltelefon-Joint Venture Sony Ericsson. Hier sei wenig Verbesserung zu erwarten. Weiters leide Sony unter der derzeitigen US-Konsumschwäche und dem ansteigenden Preisdruck in der Elektroniksparte. Die ermutigenden Ergebnisse in der Spielesparte würden da das Kraut nicht Fett machen.
Die Analysten der Raiffeisen Centrobank ändern ihre Einschätzung für die Sony-Aktie auf "halten". (Analyse vom 30.07.2008) (30.07.2008/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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