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WorldCom Vorsicht angebracht


04.02.2002
Die Telebörse-online

Die Analysten von "Die Telebörse-online" raten bei der Aktie von WorldCom (WKN 881477) zur Vorsicht und zum Abwarten.

Der Druck auf WorldCom werde täglich stärker. Zunächst hätten Gerüchte, das Unternehmen sei zahlungsunfähig, den Kurs in den Keller geführt. Der Konzern sei mit 29,6 Mrd. Dollar verschuldet. Der Druck habe sich verstärkt, als der Netzwerkanbieter Global Crossing Konkurs angemeldet habe und Konkurrent Qwest schwache Quartalszahlen präsentiert habe. Dann habe es geheißen, die Ratingagentur Standard & Poors habe die Anleihen des Unternehmens heruntergestuft und schließlich sei kolportiert worden, WorldCom werde aus dem S&P 500 fliegen.

Der Aktienkurs sei seit Anfang Januar von 16 auf 11,21 Euro gefallen. Erst am 30. Januar habe sich ein Sprecher gemeldet, es stünden mit 10 Mrd. Dollar ausreichend liquide Mittel zur Verfügung, aufgrund der Größe des Unternehmens müsse man auch nicht mit der Entnahme aus dem S&P 500 rechnen. Es sei jedoch nichts zur möglichen Herabstufung der Anleihen gesagt worden. Auch darüber, ob CEO Bernie Ebbers im großen Stil Aktien verkaufe, habe er sich nicht geäußert.

Dieser Punkt sei heikel, da Ebbers der Bank of America zur Zeit rund 184 Mio. Dollar schulde. Begleichen könne er die Schulden, indem er von seinen 27 Mio. Aktien, die er an WorldCom besitze, rund 18 Mio. Aktien verkaufe, was aber den Kurs noch weiter nach unten drücke.


Die Zukunft des Konzerns werde wohl am 7. Februar entschieden. Dann präsentiere WorldCom die Zahlen für das 4. Quartal vor und gebe einen Ausblick für das Jahr 2002. Die Zahlen für das 3. Quartal hätten einen zwiespältigen Eindruck hinterlassen. Einerseits habe es Hinweise darauf gegeben, dass der Backbone-Anbieter in der ersten Hälfte einen positiven Cash-Flow ausweisen könnte, denn im 3. Quartal sei ein Break-Even für den Cash-Flow realisiert worden. Zudem habe das Management angekündigt, die Kapitalausgaben um 5,5 Mrd. Dollar reduzieren zu können.

Zum anderen sei jedoch auch deutlich geworden, dass WorldCom nach dem gescheiterten Merger mit Sprint im Jahre 2000 nicht mehr so dynamisch wachse. Die Gesellschaft habe ihre hohen Wachstumsraten durch Synergien realisiert, die sii aus den Mergern gezogen habe, somit sei es kein organisches Wachstum gewesen. Daraufhin hätten sich die Margen verschlechterten.

Die Erwartungen der Experten für die Zahlen des 4. Quartals seien angesichts der immer noch schwachen Konjunktur gemischt. Aber die Ansicht, es werde sich um negative Ergebnisse handeln, überwiege.

Die Verlockung sei groß, in diesen Wert einzusteigen, da er mit einem KGV von unter 13 (auf Basis von 2002) noch günstig bewertet sei.

Doch die zahlreichen Unsicherheitsfaktoren raten zur Vorsicht und zum Abwarten bei der Aktie von WorldCom, so die Analysten von "Die Telebörse-online".




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