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Georg Fischer "hold"


18.07.2008
Vontobel Research

Zürich (aktiencheck.de AG) - Patrick Laager, Analyst von Vontobel Research, bewertet die Aktie von Georg Fischer (ISIN CH0001752309 / WKN 851082) in der aktuellen Ausgabe von "Vontobel Morning Focus" unverändert mit "hold".

Die gestern vorgelegten 1H08-Ergebnisse seien durchzogen und würden klar daraufhin deuten, dass trotz der besonders günstigen Bewertung der Kauf von Georg Fischer-Aktien verfrüht sei. Bei genauer Betrachtung der 1H08-Ergebnisse falle das schwache operative Ergebnis und der negative adj. FCF negativ auf. Außerdem seien die Schwierigkeiten in Herzogenburg nur teilweise gelöst worden. Eher erfreulich dagegen sei die Umsatzentwicklung. Die beiden wichtigen Sparten Automotive und Piping (77%) hätten ein solides Wachstum verzeichnet.

Positiv zu bewerten sei auch der Auftragseingang. Doch allein das Wachstum rechtfertige eine Umstufung der Aktie nicht. Eine Kombination aus nachhaltigem Wachstum und Ertragssteigerung würde die Analysten veranlassen, ihre Einstufung zu überdenken. Diese Voraussetzungen seien aber stark vom wirtschaftlichen Umfeld abhängig. Die hohen Input-Kosten, die starken Wechselkursschwankungen und die nachlassende Nachfrage von Ausrüstungs- und Konsumgüter würden im Moment gegen ein Investment in Georg Fischer sprechen.

Die hohe Nachfrage, die nun seit zwei Jahren im LKW-Segment zu beobachten sei, halte an. Eine Abflachung sei jedoch spürbar. Im PKW-Bereich erziele Georg Fischer ebenfalls weiteres Wachstum. Die EU-Autohersteller seien die wichtigsten Abnehmer von Fertigteilen und würden weiter wachsen. Hingegen würden sich die hohen Rohstoffkosten weiterhin auf die Betriebsmarge auswirken und könnten lediglich mit einer Zeitverzögerung auf die Kunden überwälzt werden. Schließlich würden die Probleme im Produktionswerk Herzogenburg teilweise ungelöst bleiben.


Das Geschäft im Segment Piping wachse weiter. Vor allem Osteuropa, der Nahe Osten und Asien würden sich gut entwickeln. Nord- und Südamerika dagegen scheinen weniger gut zu laufen, so die Analysten von Vontobel Research. Die Entwicklung in Westeuropa sei weiterhin stabil, doch eine Verschlechterung sei nach Meinung der Analysten nicht auszuschließen. Für das gesamte Jahr dürfte es Georg Fischer gelingen ein einstelliges organisches Wachstum zu erreichen.

Im Segment Agie entwickle sich das Geschäft in Asien auf tiefem Niveau. Während in China die Sparte einen positiven Umsatzverlauf verzeichnen könne, scheinen sich gewisse Länder (Taiwan und Korea) schwach oder gar negativ zu entwickeln, berichten die Analysten von Vontobel Research. Vor allem schwach sei Japan. Nordamerika entwickle sich wegen dem tiefen US-Dollar positiv. Negativ hingegen sei der schwache Greenback, der sich auf die Ertragsmargen negativ auswirke.

Im Anschluss an die gestrige Analystenkonferenz hätten die Analysten ihre Umsatzschätzungen um 4%, ihre EBIT- und Gewinnprognose um jeweils 13% für 2008 gesenkt. Neu würden sie mit einem Reingewinn von CHF 209 Mio. für 08 rechnen. Die auf den ersten Blick sehr günstige Bewertung sei kein Anlass ihre Einstufung zu überdenken.

Die Analysten von Vontobel Research bestätigen deshalb ihr "hold"-Rating für die Aktie von Georg Fischer und reduzieren das Kursziel von CHF 475 auf CHF 430. Das Kurspotenzial liege damit bei 14% bei hohem Anlagerisiko. (Analyse vom 18.07.2008) (18.07.2008/ac/a/a)


Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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