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Georg Fischer "hold" 17.07.2008
Vontobel Research
Zürich (aktiencheck.de AG) - Patrick Laager, Analyst von Vontobel Research, bewertet die Aktie von Georg Fischer (ISIN CH0001752309 / WKN 851082) in der aktuellen Ausgabe von "Vontobel Morning Focus" unverändert mit "hold".
Die heute früh vorgelegten 1H08-Ergebnisse würden ein gemischtes Bild ergeben. Der Umsatz, wenn auch ca. 5% unter der Analystenprognose, entspreche mit CHF 2.383 Mio. (+6% oder +7,5% organisch in LW) in etwa der Konsensschätzung. Positiv zu bewerten sei der Auftragseingang (+7% auf CHF 2.459 Mio.). Hingegen liege das operative Ergebnis (CHF 157 Mio.) deutlich unter der Analystenerwartung (-16%) und jener des Marktes (-8%). Im Vorjahresvergleich sei die EBIT-Marge um ca. 2%-Punkte auf 6,6% geschrumpft (vs. VontE 7,5% und Konsens 7,2%). Unter dem Strich habe Georg Fischer einen Gewinnrückgang nach Minderheiten von 22% erlitten und verfehle damit klar die Erwartungen. Grund für dieses ertragsschwache Ergebnis seien die hohen Inputkosten und der tiefe US-Dollar.
Die hohe Nachfrage im LKW-Segment halte an. Auch im PKW-Bereich erziele Georg Fischer dank den EU-Autoherstellern weiteres Wachstum. Der Umsatz sei um 9% gestiegen. Doch die hohen Rohstoffkosten würden auf die Marge drücken, die nun bei 5,9% liege (VontE 6,5%; 1H07A 8,0%). Das EBIT sinke gegenüber dem Vorjahr um ein Fünftel. Die Probleme im Werk Herzogenburg seien weiterhin ungelöst. Die Division wachse und die Auslastung sei gut. Doch die Materialteuerung könne nur verzögert überwälzt werden.
Die Piping-Sparte sei um 11% einhergehend mit den Erwartungen gewachsen. Vor allem Osteuropa, der Nahe Osten und Asien würden sich gut entwickeln. Nord- und Südamerika dagegen scheinen weniger gut zu laufen, so die Analysten von Vontobel Research. Die EBIT-Marge schrumpfe wegen Währungseffekte um 1,5%-Punkte auf 11,6%, was jedoch im Prognosevergleich (VontE 10,5%) sehr erfreulich sei. Georg Fischer sollte es gelingen ein einstelliges org. Wachstum in 2008 zu erreichen. Die Profitabilität werde sich positiv entwickeln.
Das Geschäftssegment Agie entwickle sich in Nordamerika wegen dem tiefen US-Dollar gut. Doch Asien sei deutlich schwächer. Vor allem Japan dürfte schwach gewesen sein. HSM laufe gut und gewinne Marktanteile, EDM kämpfe gegen die vier wichtigsten Konkurrenten aus Japan. Der Spartenumsatz habe um 4% abgenommen. Der schwache US-Dollar wirke sich auf die Margen negativ aus. Sie liege nunmehr bei 3,7% (VontE 6,5%; 1H07A 6,8%). Die Margen würden weiterhin tief bleiben.
Insgesamt ein gemischtes 1H08-Ergebnis. Man gehe davon aus, dass die Konsensschätzungen nochmals gesenkt würden. Die Gewinnschätzungen würden die Analysten nochmals um indikativ 5 bis 7% senken. Die Bewertung sei sehr attraktiv, stelle jedoch eigentlich keinen Grund die Aktie im Moment zu kaufen.
Die Analysten von Vontobel Research bestätigen ihre "hold"-Einstufung für die Georg Fischer-Aktie. Das Kursziel von CHF 475 werde überprüft. (Analyse vom 17.07.2008) (17.07.2008/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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