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Xerox Kaufsignale


04.02.2002
Doersam-Brief

Der Analyst Andreas Hoose vom "Doersam-Brief" empfiehlt Engagements in die Aktien von Xerox (WKN 853906) konsequent mit einem Stopp-Kurs abzusichern.

Der Kopiererhersteller Xerox habe für das 4. Quartal 2001 einen Nettoverlust von 4 Mio. US-Dollar oder einem Cent je Aktie gemeldet. Noch vor einem Jahr habe die Lage bedeutend schlimmer ausgesehen. Damals habe der Konzern ein Minus von 20 Mio. US-Dollar bzw. 4 Cent pro Aktie verzeichnet. Das Unternehmen komme vor außerordentlichen Kosten diesmal sogar auf einen Gewinn von 108 Mio. US-Dollar oder 15 Cent je Aktie.

Experten seien überrascht gewesen, denn sie hätten mit einem Verlust von einem Cent gerechnet. Vor dem Hintergrund der veröffentlichten Zahlen habe Xerox von einem Erfolg der Turnaround-Bemühungen gesprochen.

Aber auch aus charttechnischer Sicht würden einige positive Dinge auffallen. So habe der gleitende 100-Tage-Duchschnitt die 200-Tage-Linie vor wenigen Tagen von unten nach oben durchschnitten, was als langfristiges Kaufsignal gedeutet werden könnte. Dies sollte jedoch nicht überbewertet werden, da dies schon im Juni letzten Jahres zu beobachten gewesen sei. Allerdings sei der Kurs kurz darauf wieder unter die 200-Tage-Linie zurückgefallen.


Zudem habe der Wert die wichtige Marke von 10 US-Dollar überwinden können. Hier gebe es einige wichtige Widerstände. So sei auch die Marke von 11,35 US-Dollar von Bedeutung. Sollte der Titel diese Marke zu Schlusskursen überwinden, hätte Xerox eine umgekehrte Schulter-Kopf-Schulter-Formation vollendet, eine untere Trendwende, die als bullishes Signal gewertet werde.

Auch der MACD habe jüngst ein Kaufsignal generiert. Dem stehe vorerst aber der RSI entgegen, der derzeit eine deutlich überverkaufte Tendenz signalisiere. Auch die seit Mitte November starke angestiegenen Umsätze seien beeindruckend.

Die Aktie werde derzeit mit einem KUV von lediglich 0,5 bewertet, die Verschuldung des Unternehmens sei weiter besorgniserregend. Es sei unsicher, ob unter diesem Vorraussetzungen der anvisierte Turnaround tatsächlich gelinge. Wer aber davon ausgehe, dass sich die Lage der Weltwirtschaft wieder beruhige, könne jedoch durchaus über ein Engagement nachdenken.

Investierte Anleger sollten jetzt auf keinen Fall verkaufen, so der Analyst. Neueinsteiger sollten nur mit sehr begrenztem Kapitaleinsatz einsteigen. So könnte man z. B. kurzfristig auf einen Rücksetzer bis in Bereiche um die 10 US-Dollar spekulieren. Wer auf Nummer Sicher gehen wolle, sollte abwarten, bis der Titel die Marke von 11,50 US-Dollar auf Schlusskursbasis in New York überwinde.

Anleger sollten aber auf jeden Fall ihre Engagements konsequent mit einem Stopp-Kurs absichern und gegebenenfalls in Bereichen um 7,50 US-Dollar die Reißleine ziehen, so der Analyst vom "Doersam-Brief".




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