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ISIN WKN Jahreshoch Jahrestief
US0258161092 850226 -   $ -   $
 
 
 

American Express neutral


27.12.2001
Stadtsparkasse Köln

Nach Einschätzung von Analysten der Stadtsparkasse Köln wird sich die Aktie der American Express Company (WKN 850226) marktkonform entwickeln.

American Express sei ein diversifiziertes Reise- und Finanzdienstleistungs-Unternehmen, welches sein Geschäft in drei Hauptsparten aufteile. Neben dem Reiseservice, zu dem die Kreditkarten, der Vertrieb von Reiseschecks und die Abwicklung von Reisen gehören, betreibe der Konzern eine Bank und biete einen umfassenden Investmentberatungs- und Portfoliomanagement-Service an. Darüber hinaus publiziere das Unternehmen aus Jersey City Fachmagazine. Die Gesellschaft beschäftige derzeit noch über 80.000 Mitarbeiter.

Im dritten Quartal 2001 habe der US-Finanzdienstleister gegenüber dem gleichen Vorjahresquartal einen Gewinneinbruch von 60% verkraften müssen. So sei der Gewinn von 737 Mio. US-Dollar (USD) beziehungsweise 54 US-Cent je Aktie auf 298 Mio. USD oder 22 US-Cents je Aktie gesunken. Damit habe das Unternehmen zudem die Prognosen der Analysten verfehlt, die im Durchschnitt einen Gewinn von 30 US-Cent je Aktie erwartet hätten. Für das laufende vierte Quartal erwarte die Gesellschaft bei einem Anhalten der aktuellen Bedingungen einen Gewinn je Aktie vor außerordentlichen Posten von 0,34 bis 0,36 USD.

Der Konzern setze derzeit auf deutliche Kosteneinsparungen. Unter anderem baue AmEx in diesem Jahr etwa 15% der Beschäftigten ab. Die Haupt-Konkurrenten seien Carlson Wagonlit, Japan Travel Bureau und Visa. Warren Buffett’s Berkshire Hathaway sei mit circa 11% an American Express beteiligt.


AmEx glänze durch seinen starken Geschäftskundenbereich. So bediene der Konzern 70% der in der Fortune-1000-Liste aufgeführten US-Spitzengesellschaften und darüber hinaus über 2 Millionen KMUs. Das Unternehmen sei sehr konjunktursensibel. Derzeit werde der Konzern durch die Konjunkturabschwächung und durch die sinkende Konsumbereitschaft der US-Verbraucher deutlich belastet.

Der Konzern habe seinen Internet-Auftritt deutlich verstärkt und betreibe eine Online-Bank. AmEx habe seine Blue-Card erfolgreich am Markt einführen können. Das moderne Design und technische Details hätten die Karte in den USA bereits zum Statussymbol gemacht.

American Express habe im Oktober einen wichtigen Sieg vor Gericht errungen. So habe ein US-Bundesgericht Visa und MasterCard dazu verpflichtet, Banken die Ausgabe konkurrierender Kreditkarten zu erlauben. Die zuständige Richterin sei zu dem Schluss gekommen, dass die Praxis der beiden Unternehmen gegen das Wettbewerbsrecht verstoße. Visa und MasterCard würden derzeit Banken, die ihre Kreditkarten vertreiben, die Ausgabe von Karten anderer Unternehmen verbieten. Das Urteil werde als ein Sieg für die American Express angesehen und könnte zu einem Umbruch am Kreditkartenmarkt führen. Über ihr Netzwerk von 6.000 US-Banken hielten Visa and MasterCard derzeit etwa 75% der Marktanteile. AmEx komme auf einen Anteil von weniger als 20 Prozent.

American Express habe deutlich unter den Terrorattacken vom 11. September gelitten. So hätten unter anderem Entschädigungen aus Versicherungsverträgen und direkte Schäden, zum Beispiel am Hauptquartier des Unternehmens, welches sich in unmittelbarer Nähe zum World Trade Center befinde, belastet. Darüber hinaus seien die Reiseausgaben der Kunden zuletzt drastisch gefallen. AmEx positioniere sich mit den jüngsten Kostensenkungsmaßnahmen aber schon für die kommende Erholung.

Das Researchteam der Stadtsparkasse Köln glaubt, dass der Konzern sich in einer starken Marktposition befindet und der Aktienkurs sich mittelfristig weiter erholen sollte. Auf kurze Sicht bleibt das Geschäft von American Express aber zunächst noch schwierig.




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