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UniCredit verkaufen


13.06.2008
Hamburger Sparkasse

Hamburg (aktiencheck.de AG) - Christian Hamann, Analyst der Hamburger Sparkasse, stuft die UniCredit-Aktie (ISIN IT0000064854 / WKN 850832) von "halten" auf "verkaufen" herab.

UniCredit habe ihren Hauptsitz in Mailand und sei im Jahr 1998 durch die Fusion der Credito Italiano Group mit der Unicredito entstanden. 1999 seien zusätzlich zwei weitere Banken in Italien zugekauft worden. In Italien sei UniCredit gemessen an der Bilanzsumme die Nummer zwei.


Um den Fokus auf Gesamteuropa (Division "New Europe") auszurichten, seien weitere Zusammenschlüsse mit Banken, speziell in Osteuropa, erfolgt. Um auch in den USA Marktanteile zu erringen, sei Pioneer Global Asset Management erworben worden. Zur Stärkung des Heimatmarktes Italien habe UniCredit 2003 das italienische Vertriebsnetz der holländischen ING Group übernommen. In 2005 sei die HypoVereinsbank erworben worden. Neben der Präsenz in Deutschland sei damit die Position in Österreich und Osteuropa deutlich verstärkt worden.

Nachdem UniCredit auch nach Beginn der Bankenkrise wegen der starken Marktposition in Osteuropa und des starken Privatkundengeschäfts als gut positioniert gesehen worden sei, trübe sich das Bild nun zunehmend ein. Als wesentlichen Schwachpunkt würden die Analysten die niedrige Eigenkapitalausstattung sehen. Wie das derzeitige Umfeld zeige, würden Kapitalerhöhungen nicht selten Kursrückgänge im hohen zweistelligen Bereich bei betroffenen Bankaktien auslösen. Zudem berge die hohe Gewinnprognose Enttäuschungspotenzial.

Als abschließenden Punkt würden die Analysten auf das eingetrübte makroökonomische Umfeld in Italien verweisen, das den Kreditrisikovorsorgebedarf deutlich erhöhen sollte.

Die Analysten der Hamburger Sparkasse sehen daher auch nach den heftigen Kursverlusten noch weiteres Potenzial nach unten und stufen den UniCredit-Titel auf "verkaufen". (Analyse vom 13.06.2008) (13.06.2008/ac/a/a)




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