|
 |
|
| |
|
 |
| Kurs |
Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
| - |
- |
0 |
0 % |
/ |
| |
| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
|
|
- |
- |
| |
|
|
| |
|
|
| |
Ballard Power Systems "strong buy" 10.01.2002
Merrill Lynch
Die Börsenspezialisten von Merrill Lynch raten den Investoren weiterhin dazu, die Aktie des kanadischen Energietechnologiekonzerns Ballard Power Systems (WKN 890704) aggressiv zu kaufen.
Ballard Generation Systems (BGS), eine Tochterfirma von Ballard Power Systems, hätte einen 3-jährigen Kooperationsvetrag mit Tokyo Gas, EBARA Ballard und EBARA über die Vermarktung von 1 kW Protonenaustauschmembranen für Brennstoffzellen-Kogenerations-Elementen unterzeichnet. BGS hätte auch einen nicht exklusiven Lizenz- und Patentvertrag für die weltweite Nutzung der einmaligen Brennstoffverarbeitungstechnologie von Tokyo Gas in seinen PEM Brennstoffzellensystemen unterzeichnet. Das Brennstoffverarbeitungssystem würde natürliches Gas oder andere Brennstoffe in Hydrogen umwandeln, das in den Brennstoffzellensystemen verwertbar sei. Diese Verträge würden die dritte Stufe der Kooperation zwischen Tokyo Gas und Ballard markieren, die im Geschäftsjahr 2000 ihren Anfang genommen hätte. Außerdem würde damit die klare Absicht Ballards deutlich, seine Brennstoffzellen auf dem japanischen Markt zu vertreiben. Des weiteren hätte Ballard bereits im Oktober 2001 einen Kooperationsvertrag mit Osaka Gas über ein ähnliches Produkt abgeschlossen.
Der Lizenzvertrag mit Tokyo Gas würde es EBARA und EBARA Ballard erlauben, ihr eigenes Know How bei der Fertigung und Verarbeitung mit der einmaligen Brennstoffreformationstechnologie von Tokyo Gas zu kombinieren, um einen Brennstoffverarbeiter herzustellen, der dann auch in anderen Applikationen Ballards auf anderen Märkten eingesetzt werden könnte. Zu Beginn dieser Woche (07.01 – 11.01.2002) hätte EBARA Ballard den Prototyp seines stationären 1kW Brennstoffzellengenerators der 2. Generation für den japanischen Binnenmarkt vorgestellt. Dieser Prototyp hätte eine verbesserte Leistungsfähigkeit und sei um 40% kleiner, als sein Vorgänger.
Trotz einiger Fortschritte auf diesem Gebiet seien die Investmentbanker nach wie vor der Ansicht, dass die Vermarktung eines Energiemoduls mit einem stetigen Output eine große Herausforderung bleiben würde und würden eine Markteinführung des Produktes weiterhin erst etwa im Geschäftsjahr 2004 erwarten. Dies würde sich auch in den EPS Prognosen der Analysten widerspiegeln, die in den Geschäftsjahren 2001 und 2002 von einem Verlust pro Aktie von 2,12 bzw. 2,16 US-Dollar ausgehen würden. In letzter Zeit hätte sich das Augenmerk des Marktes besonders auf die Brennstoffzellen Ballards für die Automobilindustrie konzentriert, weshalb die Experten noch einmal darauf hinweisen würden, dass es sich bei Ballard um einen diversifizierten Entwickler von PEM Brennstoffzellen handeln würde, der mit unterschiedlichen Produkten eine ganze Reihe von Märkten ansprechen würde.
Aufgrund der vorliegenden Analyse raten die Wertpapierexperten von Merrill Lynch den Investoren auch weiterhin dazu, die Aktie von Ballard Power Systems mittel- und langfristig aggressiv zu kaufen.
|
 |
|
|
 |
|
|
| |
|