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Swatch Group kaufen


02.05.2008
Hauck & Aufhäuser

Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Der Analyst von Hauck & Aufhäuser, Sven Madsen, rät in seiner Ersteinschätzung zum Kauf der Swatch Group-Aktie (ISIN CH0012255151 / WKN 865126).

Zwar würden jedes Jahr rund 1,3 Mrd. Uhren hergestellt, doch nur rund 3,5 Mio. Uhren mit Verkaufspreisen zwischen 1.500 CHF und 9.000 CHF. Dieses Segment umfasse lediglich ca. 15% der 25 Mio. Uhren, die in der Schweiz produziert würden, generiere aber über 80% des Schweizer Uhrenexportwerts. Swatch dürfte mit seinen zahlreichen hochpreisigen Marken nach Ansicht der Analysten von der steigenden Anzahl wohlhabender Menschen profitieren. Die Anzahl der Menschen mit Finanzmitteln von mindestens einer Million US-Dollar werde weltweit auf 9 Millionen geschätzt (Quelle: Capgemini; Cheuvreux), davon allein 350.000 in China.

Swatch werde nach Meinung der Analysten dieses Jahr rund 40% seiner Umsätze in Asien erzielen. Die hohe Nachfrage aus Asien und anderen Emerging Markets sollte eine mögliche Nachfrageverlangsamung in den USA und Westeuropa auf Grund des begrenzten Angebots mehr als ausgleichen können. Laut Cheuvreux werde jede zweite Luxusuhr von einem asiatischen Mann erworben. Dies verdeutliche die hohe Korrelation zwischen der Luxusuhrennachfrage und der Konjunktur in dieser Region.

Omega sei in China Marktführer mit einem Umsatzanteil von rund 27%. Swatch profitiere hier von dem sogenannten "First Mover-Vorteil", denn bereits 1974 habe das Unternehmen dort mit der Vermarktung der Marken Omega und Rado begonnen. Das gesamte Markenportfolio des Unternehmens habe in China einen Marktanteil von geschätzten 50%. Die Olympiade werde dieses Jahr nicht nur die Umsatzentwicklung positiv beeinflussen, sondern auch die Markenbekanntheit von Omega (offizieller Zeitmesser) deutlich erhöhen. Aber auch für die mittel- und niedrigpreisigen Marken des Konzerns bestehe hier enormes Wachstumspotenzial.


Die Analysten würden damit rechnen, dass die von ihnen erwartete US-Konjunkturschwäche Swatch unterdurchschnittlich stark treffen werde, da in den USA dieses Jahr weniger als 10% des Umsatzes erzielt werden dürften.

Die allgemein steigende Nachfrage nach hochwertigen "Swiss Made"-Uhren führe auch bei konkurrierenden Unternehmen zu steigender Nachfrage. Die meisten Konkurrenten seien in einigen entscheidenden Teilen abhängig von der Belieferung durch Swatch. Diese Marktmacht sollte sich in weiter steigenden Margen niederschlagen.

Das Angebot an "Swiss Made"-Uhren sei nur bedingt steigerbar. Zum einen sei das Label "Swiss Made" international geschützt und die ohnehin schon hohen Anforderungen an eine "Swiss Made"-Uhr sollten weiter zunehmen. Dies steigere die Begehrlichkeit und verhindere eine deutliche Angebotsausweitung. Die Markteintrittsbarrieren für neue Anbieter sollten hierdurch weiter steigen und die Marktmacht vorhandener Firmen zunehmen.

Den aktuellen hohen Bewertungsabschlag würden die Analysten aus den oben genannten Gründen für nicht gerechtfertigt halten. Swatch verdiene ihrer Ansicht nach mindestens eine sektorkonforme Bewertung und besitze damit enormes Kurspotenzial.

Die Analysten von Hauck & Aufhäuser raten zum Kauf der Swatch Group-Aktie. Das Kursziel auf Sicht von zwölf Monaten sehe man bei 343 CHF. (Analyse vom 02.05.2008) (02.05.2008/ac/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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