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E*Trade hochspekulativ


31.03.2008
Heibel-Ticker

Berlin (aktiencheck.de AG) - Nach Ansicht der Experten von "Heibel-Ticker" ist die E*Trade-Aktie (ISIN US2692461047 / WKN 902447) weiterhin hochspekulativ.

Die Experten hätten lange mit sich gehadert, bevor sie sich eine neue Meinung über E*Trade gebildet hätten. Die Aktien hätten sie zu 3,40 Euro zum Kauf empfohlen, zu 2,90 Euro hätten sie nochmals zum Nachkaufen geraten. Die Aktie stehe in ihrem deutschen Kurzfrist-Portfolio derzeit mit 23% im Minus.


Vor allem vor dem Hintergrund der unberechenbaren Aktionen der Bush-Administration könnten die Experten E*Trade nicht mehr guten Gewissens auf der Empfehlungsliste belassen. Der Kurs sei zwar absolut heruntergeprügelt worden, und sollte E*Trade diese Finanzkrise überleben, so würden die Experten dieser Aktie die größten Gewinnchancen zusprechen. Aber E*Trade habe zu Beginn der Immobilienkrise große Positionen in Immobilienderivaten veröffentlicht und nehme seither immer wieder große Abschreibungen vor. Das Unternehmen stehe und falle mit der weiteren Entwicklung der Immobilienpreise.

Und die Immobilienpreise würden, auch wenn die Börse ihren Tiefpunkt schon erreicht habe, noch einige Monate weiter fallen. Und der Finanzsektor werde noch einige Monate weiter unter Druck bleiben. Und E*Trade sei mit nur noch 1,3 Mrd. Euro Marktkapitalisierung ein leichtes Ziel für Bären, die den Kurs in den Keller treiben könnten. Und sei der Kurs erst einmal im Keller, dann würden Sicherheitsforderungen von Partnerbanken kommen und das wiederum könne zur Insolvenz führen.

Die Experten von "Heibel-Ticker" haben die E*Trade-Aktien von Anfang an als hochspekulativ bezeichnet und sehen das auch heute noch so. Doch inzwischen seien in ihren Augen sowohl die Risiken als auch die Chancen noch größer geworden, sodass sie inzwischen die E*Trade-Aktien mit einem Lotteriespiel gleich setzen könnten. Und um Lotto zu spielen, würden die Experten nicht an die Börse gehen. Für sie sei es derzeit absolut unabsehbar, ob E*Trade eigenständig durch die Krise komme oder aber übernommen werde - im Zweifel zu einem US-Dollar, denn E*Trade sei weniger wert als Bear Stearns. (Ausgabe 13 vom 28.03.2008) (31.03.2008/ac/a/a)




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