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Wiener Städtische Rating und Kursziel ausgesetzt


28.03.2008
Erste Bank

Wien (aktiencheck.de AG) - Christoph Schultes, Analyst der Erste Bank, setzt das Rating und das Kursziel für die Wiener Städtische-Aktie (ISIN AT0000908504 / WKN A0ET17) aus.

Die Wiener Städtische Versicherung AG Vienna Insurance Group habe mit der Erste Bank vereinbart, sämtliche Versicherungsaktivitäten der Erste Bank einschließlich der Gesellschaften in Österreich, der Tschechischen Republik, der Slowakei, Ungarn, Kroatien und Rumänien für einen Bar-Kaufpreis von rund EUR 1,45 Mrd. zu erwerben.

Ein weiterer Bestandteil der Transaktion sei der Abschluss einer langfristigen Vertriebsvereinbarung, die der Wiener Städtische Zugang zum länderübergreifenden Vertriebsnetz der Erste Bank mit mehr als 16 Mio. Kunden und über 2.900 Filialen gebe. Nach Abschluss der Transaktion werde die Wiener Städtische mit rund 95% an s Versicherung und deren Lebensversicherungs-Tochtergesellschaften beteiligt sein. Basierend auf verrechneten Bruttoprämien im Geschäftsjahr 2007 füge die Transaktion fast EUR 1,3 Mrd. an zusätzlichem Prämienvolumen - überwiegend im Lebensversicherungsbereich - zu den Aktivitäten der Wiener Städtische hinzu.

Zur Finanzierung der Transaktion sowie für den weiteren Ausbau des Wachstums in CEE und insbesondere weitere Akquisitionen in Polen, der Ukraine und Ungarn werde beabsichtigt, Finanzmittel in Höhe von EUR 1,2 bis 1,4 Mrd. aufzunehmen. Die Wiener Städtische plane ca. EUR 0,9 Mrd. bis ca. EUR 1,0 Mrd. durch die Emission neuer Aktien aufzunehmen und den verbleibenden Teil durch Aufnahme von Hybridkapital zu decken.


Die Wiener Städtische Wechselseitige Versicherungsanstalt-Vermögensverwaltung, mit rund 70 Prozent Hauptaktionär der Wiener Städtische, habe gegenüber der Wiener Städtische erklärt, die Kapitalerhöhung voll zu unterstützen, und beabsichtige, auch nach der Transaktion ungefähr dieselbe Anteilsbesitzquote an der Wiener Städtische zu halten.

Gleichzeitig mache die Wiener Städtische von ihrer Option Gebrauch, ihren Mehrheitsanteil an der BA-CA Versicherung an die deutsche ERGO Versicherungsgruppe zu veräußern. Der Anteil der Wiener Städtische werde sich dadurch auf 10% plus eine Aktie reduzieren. Dieser Schritt könne als eine kartellrechtliche Maßnahme gesehen werden.

Weiters habe das Unternehmen die Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr veröffentlicht, die weitestgehend den Erwartungen der Analysten entsprochen hätten. Die verrechneten Prämien hätten um 17,5% auf EUR 6,9 Mrd., und die abgegrenzten Prämien um 17,9% auf 5,9 Mrd. gesteigert werden können. Das Vorsteuerergebnis in Höhe von EUR 437 Mio. habe einen Zuwachs von 36,2% gezeigt. Lediglich das Nettoergebnis in Höhe von EUR 312 Mio. habe unter den Erwartungen der Analysten gelegen. Der Hauptgrund dafür seien die höher als erwarteten Minderheitenanteile von den Wohnbaugesellschaften gewesen. Gleichzeitig habe das Unternehmen den Embedded-Value präsentiert, der auf EUR 4,5 Mrd. (bzw. EUR 43 pro Aktie) gestiegen sei.

Aufgrund der bevorstehenden Transaktionen sind das Kursziel und die Empfehlung der Analysten der Erste Bank für die Wiener Städtische-Aktie aktuell ausgesetzt. (Analyse vom 28.03.2008) (28.03.2008/ac/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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