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Veränderung |
Datum/Zeit |
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44,14 € |
-0,32 € |
-0,72 % |
24.04/17:35 |
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| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
| AT0000606306 |
A0D9SU |
- € |
- € |
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Raiffeisen International kaufen 22.02.2008
Erste Bank
Wien (aktiencheck.de AG) - Der Analyst der Erste Bank, Günter Hohberger, stuft die Aktie von Raiffeisen International (ISIN AT0000606306 / WKN A0D9SU) nach wie vor mit "kaufen" ein.
In einer Telefonkonferenz habe der CFO der Raiffeisen International das Gewinnziel von mindestens EUR 750 Mio. für 2007 bestätigt (die Schätzung der Analysten: EUR 780 Mio.), ebenso wie den mittelfristigen Ausblick (Bilanzsumme mindestens +20% p.a. bis 2009). Von der aktuellen US-Subprimekrise sehe sich die Raiffeisen International nur indirekt durch die anhaltend knappe Liquidität verbunden mit höheren Refinanzierungskosten betroffen und verweise erneut darauf, keinerlei US-Subprimekredite oder -Derivate in den Büchern zu haben.
In Russland seien derzeit v. a. zweit- und drittrangige Banken von der knappen Liquidität betroffen, weil sie ihr Kreditwachstum durch Einlagen mit höherer Verzinsung finanzieren müssten. Die Raiffeisen International selbst plane derzeit in der GUS wegen der schlechten Konditionen keine Anleiheemissionen sondern eine Finanzierung innerhalb der nächsten 3-4 Wochen über einen syndizierten Kredit, der allerdings auch höhere Spreads als noch im Vorjahr aufweisen werde. Raiffeisen International gehe davon aus, die höheren Refinanzierungskosten an die Kreditkunden weitergeben zu können, weil auch für die Tier 2- und Tier 3-Unternehmen die Finanzierung über die Finanzmärkte vorübergehend weggebrochen sei und sie deshalb schlechtere Konditionen bei Krediten akzeptieren würden. Für das Kreditwachstum in der GUS erwarte die Raiffeisen International einen Rückgang von sehr hohen Vorjahres-Niveaus von über 50% auf nachhaltige 20-30%. Rumänien und Ungarn sehe die Raiffeisen International hinsichtlich der Währungsrisiken bis zu einer weiteren Abwertung von 15-20% als nicht beunruhigend. Das mittelfristige Ziel für die Risiko/Ertrags-Relation von ca. 15% sei somit nicht gefährdet.
Die Analysten würden die verminderten Wachstumsraten für die GUS-Region konform mit ihren ohnehin etwas vorsichtigeren Schätzungen sehen. In einem Umfeld gestiegener Finanzierungskosten werde die Nettozinsmarge der kommenden Quartale zeigen, ob diese Kosten auf die Kunden überwälzt werden könnten. Wegen der exzellenten Positionierung der Raiffeisen International in vielen CEE-Märkten sowie der soliden, die Refinanzierung begünstigende Eigentümerstruktur via RZB würden die Analysten aber glauben, dass die Refinanzierungskosten nur moderat steigen würden und diese Kosten zumindest teilweise an die Kunden weitergegeben werden könnten.
Unter der Annahme, dass die derzeitige Lage in Serbien (3,9% der risikogewichteten Aktiva - RWA) und im Kosovo (0,7% der RWA) nicht weiter eskaliert, bleiben die Analysten der Erste Bank bei ihrer Kaufempfehlung für die Raiffeisen International-Aktie. (Analyse vom 22.02.2008) (22.02.2008/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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