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ISIN WKN Jahreshoch Jahrestief
NL0000009538 940602 -   € -   €
 
 
 

Philips halten


10.12.2001
Nord LB

Wertpapieranalyst Marcus Rattun von der Norddeutschen Landesbank stuft die Aktie der Philips Electronics N.V. (WKN 940602) unverändert als Halteposition ein.

Im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2001 sei der Konzernumsatz im Vergleich zur Vorjahresperiode um 23% auf 7,2 Mrd. Euro gefallen. Es habe im Gegensatz zum Vorquartal keine Region gegeben, in der die Erlöse angestiegen seien. Neben dem moderaten Rückgang um 3% in Nordamerika hätten in den anderen Gebieten zweistellige Umsatzeinbußen zu Buche geschlagen. Einziger Lichtblick bei der Erlös-Betrachtung nach Sparten sei der Bereich Medizinsysteme gewesen, der immerhin eine Steigerung von 55% habe aufweisen können. Der Halbleiterbereich habe nicht nur mit einem Umsatzeinbruch von 44% auf 1 Mrd. Euro zu kämpfen, sondern zusätzlich mit dem Problem eines Auslastungsgrades der Produktionsanlagen von derzeit 36 Prozent. Das Chipgeschäft arbeite jedoch erst ab einer Auslastungsschwelle von mindestens 60% profitabel.


Infolge des rapiden Absatzrückgangs habe das Unternehmen im dritten Quartal einen Verlust von 799 Mio. Euro oder 0,62 Euro je Aktie hinnehmen müssen. Nach Angaben der Unternehmensführung seien insbesondere das gesunkene Konsumentenvertrauen und die durch die Folgen des Anschlags in Amerika noch geringer gewordene Nachfrage nach Computer- und Unterhaltungselektronik-Produkten verantwortlich gewesen für die Ertragsentwicklung der im letzten Quartal noch erfolgreichen Halbleitersparte.

Philips-Chef Gerard Kleisterlee erwarte für das vierte Quartal ein ausgeglichenes Ergebnis im operativen Geschäft. Der Nettofehlbetrag für diesen Zeitraum solle laut Finanzchef Hommen im Bereich von 200 bis 250 Mio. Euro liegen. Für 2002 habe Hommen keine Prognose abgeben wollen. Im Gegensatz zur PC-Branche, für die er vorerst keine Erholung sehe, erwarte er aber eine Entspannung der Situation im Telekomsektor. Die Konzernführung schließe nicht aus, dass weitere Stellenstreichungen vorgenommen werden müssten.

Die Analysten der Nord LB rechnen für das laufende Geschäftsjahr mit einem Umsatz in Höhe von 31 Mrd. Euro sowie einem Jahresfehlbetrag von 965 Mio. Euro. Im kommenden Jahr sollten sich die Erlöse auf 33 Mrd. Euro belaufen. Der Jahresüberschuss solle dann bei 1,4 Mrd. Euro liegen.

Während die kurzfristigen Perspektiven von Philips eher eingetrübt sein dürften, sollte sich die Geschäftsentwicklung auf mittlere und längere Sicht aber wieder aufhellen. Bis jedoch der Konzernumbau die ersten Früchte trägt und ein Aufschwung des Technologiesektors, vielleicht schon im zweiten Quartal 2002, für weiteren Auftrieb sorgt, empfehlen die Wertpapieranalysten der Nord LB, die Philips-Aktie weiter zu halten.




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