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Ahold akkumulieren


10.12.2001
Nord LB

Die Aktie der Ahold N.V. (WKN 851287) wird vom Analysten Jürgen Bartz von der Norddeutschen Landesbank unverändert mit "akkumulieren" eingestuft.

Ahold sei trotz der weltweit trüben Konjunktursituation auch im dritten Quartal dieses Jahres in der Erfolgsspur geblieben. Der Konzern habe für diesen Zeitraum gegenüber der Vorjahresperiode eine Umsatzverbesserung um 12,6% auf 15,5 Mrd. Euro ausweisen können. Der Betriebsgewinn vor Goodwill-Abschreibungen (EBITA) sei um 21,7% auf 667,2 Mio. Euro gestiegen. Das um Währungs- und Konsolidierungs-Effekte bereinigte organische Wachstum habe beim Umsatz 6,4% und beim EBITA 16,4% betragen. Der Nettogewinn vor Goodwill-Abschreibungen habe um 28,3% auf 333,1 Mio. Euro zugenommen. Der Gewinn pro Aktie (vor Goodwill) habe mit +14,6% auf 0,38 Euro zum 23. Mal in Folge eine zweistellige Zuwachsrate erreicht.

Zufrieden dürfte Ahold insbesondere mit dem Geschäftsverlauf in der Kernregion USA gewesen sein. Zwar habe das von US-Foodservice betriebene Verpflegungs-Geschäft nach den Terrorattacken die hochgesteckten Erwartungen nicht mehr ganz erfüllen können, doch die Supermarktaktivitäten seien von den Anschlägen nicht beeinträchtigt worden. In Europa seien die Umsätze im dritten Quartal um 16% auf 5,2 Mrd. Euro und der operative Gewinn um 15% auf 187 Mio. Euro gestiegen. Dazu hätten neben der Ende 2000 erfolgten Akquisition von Superdiplo sämtliche europäischen Supermarktketten beigetragen. In Lateinamerika hätten die Umsatz- und Gewinnentwicklung neben der Konjunkturschwäche vor allem unter der drastischen Abwertung des brasilianischen Real gegenüber dem Euro gelitten.


Für die Integration der im September übernommenen Alliant Foodservice Incorporation, dem hinter Sysco und der eigenen Tochter US-Foodservice in den USA an dritter Stelle rangierenden Lebensmittelgroßhändler, habe Ahold Rückstellungen in Höhe von 220 Mio. US-Dollar angekündigt, eine bei einem von Alliant in 2000 erzielten EBITDA von 174 Mio. US-Dollar vergleichsweise hohe Sonderaufwendung. Davon solle die Hälfte im vierten Quartal anfallen, was das Betriebsergebnis netto mit 65 Mio. US-Dollar belasten werde.

Die Analysten der Nord LB rechnen für das laufende Geschäftsjahr mit einem Umsatz in Höhe von 67 Mrd. Euro sowie einem Jahresüberschuss (JÜ) von 1,4 Mrd. Euro. Im kommenden Jahr sollten sich die Erlöse auf 79 Mrd. Euro belaufen. Der JÜ solle dann bei 1,6 Mrd. Euro liegen.

Weder die weltweite Konjunkturschwäche noch die September-Ereignisse in den USA hätten den Konzern in den letzten Monaten von seinem Wachstumskurs abbringen können. Nach der positiven Geschäftsentwicklung im dritten Quartal sei man bei Ahold zuversichtlich, für das Gesamtjahr einen Gewinnanstieg (vor Sonderposten und Firmenwertabschreibungen) von rund 30% bzw. beim Gewinn pro Aktie (wegen der gestiegenen Aktienanzahl) von 15% zu erreichen. Das Unternehmen setze weiter sowohl auf organisches als auch auf externes Wachstum, wobei die Expansionsziele in Europa sowie in Nord- und Südamerika liegen sollten.

Die Ahold-Aktie wird als defensiver Wachstumswert mit einer im Branchenvergleich günstigen KGV-Bewertung zur Depotbeimischung von den Nord LB-Experten weiter mit "akkumulieren" eingestuft.




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