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Danone haltenswert 10.12.2001
Nord LB
Wertpapieranalyst Wolfgang Vasterling von der Norddeutschen Landesbank stuft die Aktie der Groupe Danone S.A. (WKN 851194) weiterhin als haltenswert ein.
In den ersten neun Monaten 2001 habe der Konzern den Umsatz um 0,8% auf 11 Mrd. Euro steigern können. Einem organischen Wachstum von 5,3% würden ein negativer Effekt aus der Konsolidierung von 5,4% und ein positiver Währungseffekt von 0,9% gegenüberstehen. Im dritten Quartal allein habe sich der vergleichbare Umsatzzuwachs auf 3,7% verlangsamt, was unter den Erwartungen der Analysten gelegen habe.
Besonders schwach habe der Bereich Gebäck mit einem Umsatz-Rückgang um 2,2% abgeschnitten. Hier hätten Streiks in Frankreich und Probleme bei der Integration von United Biscuits die Performance belastet. Die Getränkesparte habe unter einem verschlechterten Produkt-Mix und verschärftem Wettbewerbsdruck in China gelitten, aber immerhin noch ein organisches Wachstum von 5,9% nach 9,2% im ersten Halbjahr erzielt.
Ergebniszahlen lägen bislang nur für das erste Halbjahr vor. Das Betriebsergebnis nach Goodwillabschreibungen habe sich um 3,2% auf 795 Mio. Euro verbessert, wodurch sich die Betriebsgewinnmarge von 10,6 auf 10,9% verbessert habe. Eine etwas geringere Steuerquote habe für einen überproportionalen Anstieg des Reingewinns um 6,5% auf 375 Mio. Euro gesorgt. Pro Aktie sei das Ergebnis um 6% auf 2,65 Euro bzw. um 8,5% auf 3,20 Euro vor Goodwillabschreibungen gestiegen.
Für das Gesamtjahr bleibe der Vorstand bei seiner Prognose eines organischen Wachstums von 5 bis 7%, das auch in den folgenden beiden Jahren erreicht werden solle. Gleichzeitig solle die Betriebsgewinnmarge pro Jahr um 20 bis 40 Basispunkte verbessert werden. Dies entspräche einem jährlichen Gewinnanstieg um rund 10 Prozent. Im laufenden Jahr erwarte das Researchteam nur noch einen vergleichbaren Umsatzanstieg um gut 5 Prozent. Für die zweite Jahreshälfte erwarte die Verwaltung einen Anstieg des Gewinns pro Aktie um 10%, wozu niedrigere Zinsen wesentlich beitragen dürften.
Im Zuge der Restrukturierung der europäischen Gebäcksparte solle durch die teilweise Zusammenlegung der Produktion und durch die Schließung von sechs Werken sowie den Abbau von 1.780 Arbeitsplätzen die Kapazitätsauslastung erhöht und die Effizienz gesteigert werden. Der angekündigte Stellenabbau habe zu Demonstrationen und Boykottaufrufen gegen das Unternehmen geführt. Die Maßnahmen würden das diesjährige Nettoergebnis mit 165 Mio. Euro belasten, sollten aber ab 2003 die Gewinnmarge der Sparte um 100 Basispunkte verbessern.
Die Analysten der Nord LB rechnen für das laufende Geschäftsjahr mit einem Umsatz in Höhe von 14,94 Mrd. Euro sowie einem Jahresüberschuss (JÜ) von 609 Mio. Euro. Im kommenden Jahr sollten sich die Erlöse auf 15,82 Mrd. Euro belaufen. Der JÜ solle dann bei 885 Mio. Euro liegen.
Durch die Konzentration auf nur drei stark wachsende Bereiche des Lebensmittelmarktes, in denen das Unternehmen zudem über eine gute Weltmarktstellung verfüge, sowie durch die Expansion in die Emerging Markets weise das Unternehmen im Branchenvergleich überdurchschnittliche Wachstumsraten auf.
Angesichts der im laufenden Jahr anfallenden Sonderbelastungen durch die Restrukturierung der Gebäcksparte sowie der im Branchenvergleich immer noch recht hohen Bewertung stufen die Experten der Nord LB die Danone-Aktie weiterhin als "haltenswert" ein.
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