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Société Générale neutral 10.12.2001
Nord LB
Die Aktie der Société Générale S.A. (WKN 873403) wird vom Aktienexperten Michael Seufert von der Norddeutschen Landesbank von unverändert mit "halten" eingestuft.
Die SG habe für das dritte Quartal einen Rückgang des Gewinns um 20% auf 394 Mio. Euro gemeldet und damit die Markterwartungen enttäuscht. Insbesondere das Aktiengeschäft und das Beteiligungsportfolio hätten sich unterdurchschnittlich entwickelt. Das Betriebsergebnis sei um 13% auf 591 Mio. Euro zurückgefallen. Die EK-Rendite habe sich auf nur noch 10,9% belaufen nach zuvor 15,8% im dritten Quartal 2000. Für die ersten neun Monate in 2001 ergebe sich ein Wert von 16,7 Prozent.
Im Privatkundengeschäft verfüge die SG nach der Übernahme der tschechischen Komercni Banka, die ab dem vierten Quartal 2001 mitkonsolidiert werde, über einen Kundenstamm von 12 Millionen. Die Geschäftssparte habe im dritten Quartal eine Steigerung des Bruttoertrags und des Gewinns um jeweils 10% auf 1.878 Mio. Euro bzw. 278 Mio. Euro erzielt. Die SG habe besonders in Mittel- und Osteuropa zu wachsen vermocht, wo sie inzwischen zur viertgrößten Bankengruppe aufgestiegen sei. Hier habe sie eine sehr hohe EK-Rendite von über 26% erwirtschaften können. In der Sparte Asset Management sei im dritten Quartal zum ersten Mal der amerikanische Fondsmanager TCW in die Konsolidierung einbezogen worden. Nach dieser Akquisition gehöre die SG mit einem verwalteten Vermögen von 271 Mrd. Euro zu den größten Banken in Europa auf diesem Gebiet. Das Geschäftsfeld habe unter der Marktentwicklung gelitten und mit einem Gewinn von 54 Mio. Euro 22% niedriger gegenüber dem Vorjahresquartal abgeschlossen. Auch das Ergebnis der Sparte Firmenkunden/Investment-Banking sei von der Börsenschwäche negativ beeinflusst worden. Der Gewinn habe sich um 16% auf 201 Mio. Euro reduziert und die EK-Rendite von 22,1% auf 18,8% verschlechtert. Während man im Firmen-Kundengeschäft einen kräftigen Gewinnanstieg von 68 Mio. auf 222 Mio. Euro habe verzeichnen können, sei das Investment-Banking in die Verlustzone gerutscht. Nachdem das Investment-Banking im dritten Quartal 2000 noch 172 Mio. Euro eingebracht habe, habe man im abgelaufenen Quartal einen Verlust von 21 Mio. Euro hinnehmen müssen.
Die Analysten der Nord LB rechnen für das laufende Geschäftsjahr mit einem Umsatz in Höhe von 13,4 Mrd. Euro sowie einem Jahresüberschuss (JÜ) von 2,4 Mrd. Euro. Im kommenden Jahr sollen sich die Erlöse auf 14,5 Mrd. Euro belaufen. Der JÜ soll dann bei 2,5 Mrd. Euro liegen.
Die Gewinn der SG stellte sich auch im dritten Quartal rückläufig ein. Die Abhängigkeit von den Kapitalmärkten konnte durch das Privatkundengeschäft nicht ausgeglichen werden. Angesichts des eingetrübten Umfelds und der geringeren Ertragsaussichten bleiben die Nord LB-Analysten bezüglich den SG-Aktien bei ihrer Empfehlung "halten".
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