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Qwest Communications neutral


26.12.2001
Morgan Stanley Dean Witter

Nach wie vor lautet das Rating der Aktienexperten von Morgan Stanley Dean Witter für das Wertpapier des US-amerikanischen Telekommunikationsanbieters Qwest (WKN 907671) „neutral“.

Einer der größten Pluspunkte von Qwest sei die Diversifikation der Umsatzquellen des Unternehmens, die Qwest von potentiellem Preisdruck auf einzelne Segmente des Telekommunikationssektors unabhängig machen würde. Letztendlich könnten die diversen Umsatzquellen zukünftig zu einem solideren und konsistenten Unternehmenswachstum führen. Außerdem hätte sich der Telekommunikationsanbieter von Anfang an stark auf dem Markt für Datentransfer engagiert und hätte sich hier zu einem der führenden Unternehmen entwickelt.


Dennoch würde die sich die Wachstumsrate von Qwest derzeit langsamer als bislang entwickeln und es sei davon auszugehen, dass die traditionell hohen Wachstumsquoten des Unternehmens in näherer Zukunft nicht wieder erreicht werden könnten. Dies sei nicht allein auf die konjunkturelle Situation zurückzuführen, sondern könnte in den Augen der Investmentbanker auch in der unterschiedlichen Qualität der Umsätze im Jahresvergleich liegen. Des weiteren würde ein hoher Druck auf den Verzinsungsraten des Unternehmens liegen, da zu viele Bargeldreserven verbraucht würden. So hätte beispielsweise der Quotient aus Kapitalkosten und Umsatz im Geschäftsjahr 2000 bei 47% und damit weit über dem Sektordurchschnitt von 27% gelegen. Auch Reformen bei der Bilanzierung, der hohe Konkurrenzdruck und die von der Kartellbehörde in Folge der Fusion mit US West von Qwest geforderten Verbesserungen im Servicebereich würden Risiken für die Unternehmensentwicklung darstellen.

Nach Ansicht der Analysten seien die derzeitigen Prognosen des Managements von Qwests zwar schon vernünftiger als dies bislang der Fall gewesen sei, würden aber immer noch nicht den Kern der Sache treffen. Die Leistungsfähigkeit in Puncto Margen und der Zugang des Unternehmens zu freiem Cash Flow seien weiterhin schwach. Wenn man die Cash EPS Zahlen zu Grunde legen würde, sei die Aktie von Qwest außerdem mit derzeit 13 US-Dollar relativ teuer. Die Experten würden im Geschäftsjahr 2001 lediglich mit einem EPS von 0,01 US-Dollar rechnen und im kommenden Finanzjahr 2002 sogar mit einem Verlust pro Aktie von 0,46 US-Dollar rechnen. Auch die Rentabilität und die Bilanz des Unternehmens seien schwächer als die der meisten Mitwettbewerber unter den jungen Telekommunikationsunternehmen. Eine ganze Reihe dieser negativen Aspekte seien bereits in den Kurs der Aktie von Qwest eingepreist, dennoch sei das Unternehmen in den kommenden Fiskalquartalen nun dringend gefordert, solides Wachstum und bessere Verzinsungsraten vorzuweisen.

Vor diesem Hintergrund bewerten die Wertpapierspezialisten von Morgan Stanley Dean Witter die Aktie von Qwest Communications auch weiterhin mit „neutral“.




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