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Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
| 92,38 $ |
91,70 $ |
+0,68 $ |
+0,74 % |
23.04/21:23 |
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| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
| US0028241000 |
850103 |
- $ |
- $ |
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Abbott Laboratories "strong buy" 26.12.2001
Morgan Stanley Dean Witter
Die Wertpapierspezialisten von Morgan Stanley Dean Witter raten den Investoren nach wie vor dazu, die Aktie des US-amerikanischen Pharmakonzerns Abbott Laboratories (WKN 850103) aggressiv zu kaufen.
Der Schwerpunkt, den Abbott Laboratories schon seit einiger Zeit auf die Entwicklung von Therapeutika zur Behandlung von Stoffwechselerkrankungen gelegt hätte, sei durch die Übernahme von Knoll und seinem anerkannten Entwicklungslabor in Massachusetts zu Beginn des laufenden Geschäftsjahres intensiviert worden. Schätzungen der Analysten zur Folge hätte Knoll im 3. Fiskalquartal 2001 bereits 625 Mio. US-Dollar zum Umsatz von Abbott beigetragen. Ein weiterer Trumpf sei das gemeinsam von Knoll und Abbott entwickelte Präparat D2-E7, ein Antikörper zur Behandlung von rheumatischer Arthrose, das sich derzeit im letzten Teststadium befinden würde. Auch die zahlreichen Lizenzverträge des Unternehmens und die starke Präsenz von Abbott auf dem HIV Markt seien Pluspunkte für den Pharmakonzern.
Besorgt seien die Börsenexperten über die potentielle Entwicklung von Generika, die den bislang auf dem US-Markt nicht patentgeschützten Wirkstoff Synthroid nachahmen könnten, FDA Auflagen für den Bereich der Diagnostika bei Abbott und verstärkte Konkurrent für das Medikament Prevacid gegen Magengeschwüre. Nach Ansicht der Analysten sei es dem Management von Abbott innerhalb der letzten 18 Monate gelungen, eine Trendwende herbeizuführen. Die Kombination aus besseren Vergleichsmöglichkeiten und einem starken Wachstum bei Präparaten wie zum Beispiel Kaletra, Tricor, Flomax und Mobic hätte zu einer erhöhten internen Wachstumsrate des Pharmakonzerns geführt. Mit der Übernahme von Knoll sei Abbott in den Augen der Börsenspezialisten im 1. Fiskalquartal 2001 ein hohes Risiko eingegangen. Seit der Übernahme sei die Wachstumsrate von Knoll jedoch höher als erwartet ausgefallen und die dort in der Entwicklung befindlichen Präparate würden allmählich das Vertrauen der Anleger gewinnen. Speziell das Therapeutikum D2-E7 könnte das Potential haben, die langfristige Wachstumsrate von Abbott zu steigern.
Der Kurs der Aktie könnte auch positiv auf die Lösung verschiedener gesetzlicher Fragen reagieren, denen Abbott momentan noch gegenüberstehen würde, darunter die Genehmigung der Division Diagnostika, die Markteinführung von Abbokinase und die Zulassung von Synthroid als neuem Wirkstoff. Derzeit sei Abbott unter den Pharmawerten der Favorit der Investmentbanker von Morgan Stanley Dean Witter, was sich auch in positiven EPS Erwartungen niederschlagen würde. So würde im Geschäftsjahr 2001 ein Gewinn pro Aktie von 1,88 US-Dollar erwartet, der sich im kommenden Finanzjahr 2002 auf 2,26 US-Dollar steigern könnte.
Vor diesem Hintergrund raten die Aktienexperten von Morgan Stanley Dean Witter derzeit dazu, das Wertpapier von Abbott Laboratories mit einem Kursziel von 68 US-Dollar aggressiv zu kaufen.
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