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Logitech akkumulieren


20.12.2001
ABN Amro

Die Analysten von ABN Amro wiederholen auf Grund verschiedener Branchenkommentare ihre Empfehlung, Aktien des schweizerischen Herstellers von Computerzubehör Logitech (WKN 887020) zu akkumulieren.

Bestellungen Buy und Circuit City, die beiden größten Elektronik - Handelketten in den USA, hätten beide ihre Ergebnisse für das Ende November zuende gegangenen Quartal veröffentlicht. Vor allem die Verkäufe in den Bereichen Spiele und periphere Geräte seien außerordentlich gut gelaufen. So habe Circuit City seinen Umsatz im Jahresvergleich um 50% erhöhen können. Bestellungen Buy habe zudem gemeldet, dass der Lagerbestand im Jahresvergleich um 2% abgenommen habe. Dies bestätige die Vermutung, dass die Lagerbestände bei den Abnehmern von Logitech auf einem sehr niedrigen Stand angelangt seien. Gehe man von den guten Umsätzen in den Bereichen Spiele und Peripherie aus, sei der Rückgang wahrscheinlich sogar viel höher ausgefallen als die durchschnittlichen 2%. Daher sei zu erwarten, dass die gute Nachfrage sich direkt auf die Zulieferer wie Logitech auswirken werde.


Ebenso wichtig sei auch, dass sowohl Bestellungen Buy, als auch Circuit City in der Lage gewesen seien, ihre Bruttomarge um 190 bzw. 130 Basispunkte zu erhöhen. Ein Teil dieser Erhöhung sei sicher auch auf interne Verbesserungen zurückzuführen, trotzdem sei aber wohl die Änderung des Produktmixes Richtung Spiele und periphere Produkte hauptverantwortlich dafür. Außerdem würden gesunde Margen bei den beiden Hauptvertriebsketten auch einen Hinweis auf stabile Preise in den genannten Bereichen liefern.

Der genannte Eindruck werde noch verstärkt durch jüngste Kommentare von Sony, aus denen man ableiten könne, dass sich das Umsatzwachstum der Gruppe beschleunige und nicht weiter abschwäche, wie manche Anbieter dies erwartet hätten. Zu unterstreichen sei dabei auch, dass der nächste Wachstumsmotor bei Sony Europa sein werde, wo die Auslieferungen des PS2 Computers in die Höhe schnellten. Dazu komme noch die Einführung des Gamecube und der Xbox im März 2002, wodurch das Wachstum noch wesentlich verstärkt werden sollte, was sich auch auf die übrigen Verkäufe in den Bereichen Spiele und Peripherie auswirken werde.

Ziehe man all das in Betracht, so seien die Analysten der Ansicht, dass die derzeitigen Umsatzschätzungen von Logitech zu niedrig seien. Eine Verbesserung gegenüber der Prognose werde bereits in diesem Quartal aus Europa und Asien kommen, wo sich der Markt viel besser zu entwickeln scheine als auf Grund früherer Befragungen angenommen.

Da Logitech derzeit mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis 2003 von 22 gehandelt werde, sei die Aktie im Vergleich zum Durchschnitt der PC-Branche von 33,7 und der Spielebranche von 34 immer noch deutlich unterbewertet, weshalb die Analysten von ABN Amro ihre Empfehlung "akkumulieren" und ihr Kursziel von 77 Schweizer Franken wiederholen.




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