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Barrick Gold "outperform" 17.12.2001
Morgan Stanley Dean Witter
Die Investmentbanker von Morgan Stanley Dean Witter geben der Aktie des nordamerikanischen Minenbetreibers Barrick Gold (WKN 870450) auch weiterhin das Rating „outperform“.
Die Fusion von Barrick Gold mit dem Mitwettbewerber Homestake Mining sei mittlerweile abgeschlossen. Der neue Konzern würde jährlich etwa 6 Mio. Unzen Gold zu Gesamtkosten von 160 US-Dollar pro Unze fördern. Damit sei der Konzern in puncto Unternehmenskapital der größte Goldminenbetreiber der Welt mit wahrscheinlich förderbaren Goldreserven in Höhe von insgesamt nahezu 80 Mio. Unzen. Der neue Konzern würde auch weiterhin über die traditionell starke Bilanz von Barrick Gold verfügen, die nach Ansicht der Experten einer der größten Wettbewerbsvorteile des Unternehmens sei. Im 3. Fiskalquartal 2001 hätte Barrick Bargeldreserven und kurzfristige Forderungen in einem Gesamtwert von 893 Mio. US-Dollar bei einer Gesamtverschuldung von 938 Mio. US-Dollar aufbieten können. Des weiteren hätte das Unternehmen einen bislang ungenutzten Kreditrahmen von 1 Mrd. US-Dollar bei dem Kreditrating „A“ zu seiner Verfügung. Weitere Fusionen und Übernahmen seien hier durchaus möglich.
Ein weiterer Pluspunkt für Barrick sei die Tatsache, dass die Anleger beim derzeit herrschenden wirtschaftlichen Klima in den Vereinigten Staaten verstärkt in Gold und Goldwerte investieren könnten, um ihr Investmentportfolio durch Diversifikation gegen politische Entwicklungen, den sinkenden Dollarkurs und stetig steigende Volatilität der Kapitalmärkte abzusichern.
Natürlich sei die Fusion auch mit einem gewissen Kosten- und Integrationsaufwand verbunden, der sich negativ auf den Gewinn des Konzerns in den Geschäftsjahren 2001 und 2002 auswirken könnte. Auch der niedrige Goldpreis und politische Risiken für neue Minenprojekte in Tansania und entlang der chilenisch - argentinischen Grenze würden die Investmentbanker beunruhigen.
Der neue Konzern, der aus der Fusion von Barrick mit Homestake Mining hervorgehen würde, könnte in den Augen der Analysten „größer, besser und stärker als zuvor“ sein. Obwohl der Goldpreis nun schon im 4. aufeinanderfolgenden Jahr bei unter 300 US-Dollar liegen würde, würde sich Barrick nach der Fusion in einer guten Ausgangsposition für die Konsolidierung des Goldmarktes befinden.
Die Aktienexperten würden im laufenden Finanzjahr 2001 einen Gewinn pro Aktie von 0,58 US-Dollar erwarten, der sich im Geschäftsjahr 2002 auf 0,63 US-Dollar steigern könnte. Das Kursziel der Analysten für die Barrick Aktie würde bei 20 US-Dollar liegen.
Vor diesem Hintergrund halten die Wertpapierspezialisten von Morgan Stanley Dean Witter die Aktie von Barrick Gold auch weiterhin für einen Outperformer.
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