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Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
| 27,76 $ |
27,56 $ |
+0,20 $ |
+0,73 % |
20.04/19:32 |
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| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
| US7170811035 |
852009 |
- $ |
- $ |
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Pfizer "strong buy" 17.12.2001
Merrill Lynch
Die Wertpapierspezialisten von Merrill Lynch raten den Investoren auch weiterhin dazu, die Aktie des US-amerikanischen Pharmakonzerns Pfizer (WKN 852009) aggressiv zu kaufen.
Pfizer würde am 18.12.01 in New York ein Analystenmeeting abhalten, von dem nach Ansicht der Börsenspezialisten keine negativen Überraschungen zu erwarten seien. Aller Voraussicht nach würde das Unternehmen seine EPS Prognosen von 1,30 US-Dollar (+27%) für das Geschäftsjahr 2001 und 1,56 US-Dollar (+20%) oder mehr im Fiskaljahr 2002 erneut bestätigen. Es könnte sein, dass Pfizer im Rahmen des Analystenmeetings neue Einblicke in die Unternehmensperspektiven für das Finanzjahr 2003 gewähren würde. Bislang hätte der Pharmakonzern im Hinblick auf dieses Geschäftsjahr von Wachstumserwartungen im 2-stelligen Prozentbereich und weiter expandierenden Margen gesprochen.
Die Investmentbanker würden derzeit im 4. Fiskalquartal von einem Gewinn pro Aktie von 0,36 US-Dollar (+29%) ausgehen. Für das gesamte Geschäftsjahr 2001 würde sich das EPS damit auf 1,33 US-Dollar (+30%) summieren. Im Finanzjahr 2002 würden die Analysten mit einem EPS von 1,61 US-Dollar kalkulieren, für das allerdings eine Reihe von Voraussetzungen erfüllt werden müßten. Zunächst einmal müßte das Präparat Bextra, eine gemeinsame Entwicklung von Pfizer mit dem Partner Pharmacia, planmäßig im 1. Fiskalquartal 2002 auf den Markt kommen. Des weiteren müßte die hohe Quote von Pfizer Medikamenten, die durch Ärzte verschrieben würden auch im kommenden Finanzjahr fortbestehen und schließlich müßte das Unternehmen Kostensynergien in größerer Höhe als die bislang veranschlagten 1,6 Mrd. US-Dollar realisieren.
Die hohen EPS Prognosen der Experten für die Geschäftsjahre 2001 und 2002 würden sich größtenteils auf die kontinuierlich überdurchschnittliche Leistungsfähigkeit des Managements von Pfizer stützen.
Die Investmentbanker würden den Anlegern dazu raten, die derzeitige relative Schwäche der Pfizer Aktie auszunutzen, die ihre Ursache in potentiellen Asbestverfahren gegen den Pharmakonzern hätten (siehe auch den Bericht der Analysten vom 10.12.2001). Es sei davon auszugehen, dass der Kurs der Aktie aufgrund von positiven Informationen über den Entwicklungsstand neuer Präparate steigen könnte. Derzeit würde das Wertpapier nur zu einem 9%igen Premium über dem Durchschnitt des KGV der Mitwettbewerber von 22,9 und zu einem 23%igen Discount gegenüber dem durchschnittlichen PEG von 1,93 gehandelt.
Die Wertpapieranalysten von Merrill Lynch raten daher weiter mittel- und langfristig dazu, die Aktie von Pfizer mit einem 12-Monats-Kursziel von 50 US-Dollar aggressiv zu kaufen.
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