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Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
| 43,82 € |
44,14 € |
-0,32 € |
-0,72 % |
24.04/17:35 |
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| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
| AT0000606306 |
A0D9SU |
- € |
- € |
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Raiffeisen International kaufen 18.01.2008
Erste Bank
Wien (aktiencheck.de AG) - Der Analyst der Erste Bank, Günter Hohberger, bewertet die Aktie von Raiffeisen International (ISIN AT0000606306 / WKN A0D9SU) nach wie vor mit dem Rating "kaufen".
In einem Interview habe der Vorstandsvorsitzende der Raiffeisen International (RI), Herbert Stepic, vergangene Woche erneut das Gewinnziel von mindestens EUR 750 Mio. für 2007 bekräftigt - die Schätzung der Analysten liege bei EUR 780 Mio. Außerdem habe er bestätigt, dass die RI keinerlei Subprime-Kredite auf den Büchern habe. Allerdings sehe Stepic negative Auswirkungen der Hypothekenkrise auf Rumänien und Bulgarien in Form von verschärften Kreditrestriktionen zukommen und erwarte für die GUS-Region eine Rückkehr des überhitzten Marktes auf ein normalisiertes Niveau von 25 bis 27% Kreditwachstum (die Schätzung der Analysten liege bei rund 30%).
Bezüglich Akquisitionen gäbe es derzeit keine Verhandlungen mit der kasachischen Temirbank, sehr wohl aber anhaltendes Interesse, in der Region zuzukaufen. In einer kürzlich erst wieder kolportierten Fusionsfantasie von RI und Erste Bank sehe Stepic eine Wertvernichtung aufgrund des wettbewerbsrechtlich notwendigen Verkaufs von Banken in der Slowakei, in Rumänien und Kroatien.
Die Analysten der Erste Bank fühlen sich mit ihrer ohnehin etwas vorsichtigeren Wachstumserwartung für Südosteuropa und die GUS nach wie vor recht komfortabel und belassen daher ihre Gewinnschätzungen unverändert, ebenso wie ihre Kaufempfehlung für die Raiffeisen International-Aktie. Allerdings würden sie - wie letzte Woche an dieser Stelle bereits erwähnt - von einer Fortsetzung der nervösen Grundstimmung für Bankaktien ausgehen, welche sich erst mit der Veröffentlichung der Jahresabschlüsse und Ausblicke bis Ende März etwas legen dürfte. (Analyse vom 18.01.2008) (18.01.2008/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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