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Barrick Gold "buy" 14.12.2001
Merrill Lynch
Die Wertpapierexperten von Merrill Lynch empfehlen die Aktie des kanadischen Minenbetreibers Barrick Gold (WKN 870450) auch weiterhin zum Kauf.
Die Aktionäre des Mitwettbewerbers Homestake Mining hätten der Fusion mit Barrick Gold zugestimmt. Nach Abschluß der Fusion würde Barrick nun im Geschäftsjahr 2001 geschätzte 6,1Mio. Unzen Gold zu Kosten von 162 US-Dollar pro Unze produzieren. Die Fusion würde für Barrick mit Aufwendungen in Höhe von 75 bis 100 Mio. US-Dollar verbunden sein, die das Unternehmen auf die Jahresabschlüsse der Finanzjahre 2001 und 2002 verteilen würde.
Im Geschäftsjahr 2002 würden die Analysten davon ausgehen, dass Barricks Goldförderung auf 5,75 Mio. Unzen zu Kosten von 165 US-Dollar pro Unze zurückgehen würde. Dies sei auf die Schließung der Minen Homestake und El Indio, die Abwicklung der Ruby Hill Mine und niedrigere Förderung in den Minen Pierina, Round Mountain und Goldstrike zurückzuführen. Dennoch würde Barrick nach der Fusion in einer starken finanziellen Position sein und könnte über 900 Mio. Dollar in Bargeld bei einer geringen Nettoverschuldung und einem jährlichen Cash Flow von 700 Mio. US-Dollar verfügen. Die Börsenspezialisten hätten sich nun nach Abschluß der Fusion entschlossen, ihre Prognosen hinsichtlich EPS und CFPS für das Geschäftsjahr 2002 zu reduzieren. Demnach würde nun ein Gewinn pro Aktie von 0,55 US-Dollar (statt 0,67) und ein Cash Flow pro Aktie von 1,38 US-Dollar (statt 1,46) erwartet. Im Geschäftsjahr 2001 würde nach wie vor mit einem EPS von 0,70 US-Dollar kalkuliert. Die Revision der Schätzungen sei in der Hauptsache auf den gesunkenen Goldpreis zurückzuführen. Dieser würde nun im Finanzjahr 2002 bei 318 US-Dollar pro Unze erwartet, während Barrick vor der Fusion mit einem Goldpreis von 340 US-Dollar pro Unze gerechnet hätte. Die Goldförderung von Homestake sei im Preis zum größten Teil nicht abgesichert.
Bis zum Fiskaljahr 2004 würde die jährliche Goldförderung von Barrick den Erwartungen der Analysten zur Folge unter 5,5 Mio. Unzen sinken, was auf Schließung weiterer Minen und verringerte Förderung in Schlüsselminen zurückzuführen sei. Eine rechtzeitige Entwicklung des neuen Minenprojektes in Pascua-Lama/Veladero könnte diesen Trend aufhalten helfen. Außerdem sei die finanzielle Position von Barrick stark genug für weitere Übernahmen und auch so würde sich eine Verringerung der Gesamtförderung natürlich aufhalten lassen. Berechnungen der Investmentbanker zur Folge würde die Nettosumme der Vermögenswerte des Unternehmens 8,20 US-Dollar pro Aktie betragen. Beim derzeitigen Kurs würde das Wertpapier zu einem 1,97-fachen dieses Wertes gehandelt. Bei anderen Goldproduzenten würde dieser Multiplikator bei 2,25 bis 2,50 liegen, womit die Aktie von Barrick offensichtlich unterbewertet sei.
Aufgrund dieser Informationen raten die Aktienexperten von Merrill Lynch auch weiterhin mittelfristig zum Kauf und langfristig zum aggressiven Kauf des Wertpapiers von Barrick Gold.
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